Unklar sei, welchen Preis die Interessenten für die zum Verkauf stehenden Kredite der Deutschen Bank zahlen wollten. Zuletzt habe der Preis bei rund 0,90 Dollar je 1,00 Dollar Kredit gelegen. Bei der Citigroup lag der Preis für das veräußerte Portfolio bei rund 85 Prozent des Nominalwerts. Die Citigroup hat die Transaktion bisher nicht bestätigt.
Zwar hätten Buyoutfirmen Mittel angesammelt, um in solche Kredite zu investieren, schreibt das Wall Street Journal, doch sei ungewiss, ob die Unternehmen ihre Zielvorgaben hinsichtlich des Abbaus von Krediten erzielen werden. Da immer mehr Banken ihre Kredite am Markt loswerden wollten, würde es schwieriger, angemessene Preise zu erzielen oder große Pakete von Krediten zu verkaufen.
Ebenso wie die Citigroup, die ihre Erstquartalszahlen am Freitag vorlegen will, würde wohl auch die Deutsche Bank versuchen, einen Teil der Kreditverkäufe vor dem 29. April abzuschließen, schreibt das Blatt. An dem Tag will das Frankfurter Institut seine Zahlen für die ersten drei Monate veröffentlichen.
Dass der Deutschen Bank die Transaktion nun offenbar wie der Citigroup gelinge, zeige, dass der Markt für diese Kredite allmählich wieder zurückkehre, urteilte Analyst Konrad Becker von Merck Finck. Allerdings sei nicht davon auszugehen, dass die Kredite verkauft werden könnten, ohne einen Abschlag hinnehmen zu müssen, erwartet auch er. Dadurch könnten neue Wertberichtigungen entstehen.
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