Der Platzhirsch: Über 90 Prozent des börslichen Aktienhandels mit deutschen Aktien werden in Frankfurt abgewickelt. Unbekannt ist das Volumen der außerbörslichen Geschäfte. Damit wollen die neuen Konkurrenten der Deutschen Börse ihr Geschäft machen.
Die Bankenbörsen: Weil die Börsen als Monopolunternehmen fette Gewinne einfahren, rufen die Banken Alternativplattformen ins Leben. Hier sind die Volumina noch vergleichsweise gering, die Wachstumsraten aber riesig. So hat sich der Wochenumsatz mit Europa-Aktien an der zur japanischen Bank Nomura
gehörenden Handelsplattform Chi-X seit Januar auf zehn Milliarden Euro verzehnfacht. Andere Wettbewerber wie die Investmentbanken-Börse Turquoise wollen im Herbst an den Start gehen.

