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18.03.2008 
Finanzkrise

Dresdner Bank stützt Zweckgesellschaft mit Milliardenkredit

Die Dresdner Bank stützt ihre kriselnde Zweckgesellschaft K2 mit einem Milliardenkredit. Insgesamt stellt die Allianz-Tochter als Mischfinanzierung 1,5 Milliarden Dollar bereit, wie K2 am Dienstag mitteilte.

HB LONDON. Im Februar hatte die Dresdner Bank bereits eine Stützung angekündigt, aber keine Details genannt. In dem von dem Geldhaus verwalteten Investmentvehikel sind riskante Wertpapiere im Gesamtvolumen von knapp 19 Milliarden Dollar gebündelt, die sich derzeit wegen der Finanzkrise nur schwer verkaufen lassen.

Die zuletzt Verluste schreibende Bank habe sich auch bereiterklärt, Investments von K2 zu erwerben, wenn sich dafür kein besserer Preis am offenen Markt erzielen lasse, erklärte K2. Mit diesem Garantiepreis werde sichergestellt, dass die Gesellschaft ihre besicherten Schulden voll zurückzahlen könne.

Nun sei eine Bestätigung der Top-Bonitätsnoten für K2 zu erwarten. Die Ratingagentur Moody's hatte zuletzt wegen des anhaltenden Wertverfalls der Papiere im K2-Portfolio vor einer Herabstufung gewarnt. In einem solchen Fall droht eine Zwangsabwicklung der Gesellschaft mit hohen Verlusten für die Investoren.

Die Dresdner Bank will die Investments von K2 schrittweise und geordnet zurückfahren. Sie bezeichnete das finanzielle Risiko bei K2 zuletzt als überschaubar. Analysten warnen aber vor empfindlichen Imageverlusten für eine Bank bei einem Zusammenbruch einer von ihr verwalteten Gesellschaft.

Weltweit sind Institute daher um die Sanierung dieser Vehikel bemüht. Banken haben jahrelang riskante Wertpapiere in Zweckgesellschaften verlagert, um die Risiken aus ihren Büchern zu bekommen. Diese Investmentvehikel finanzierten sich, indem sie Anleihen mit kurzer Laufzeit begaben. Das Geschäftsmodell ist mit Beginn der Finanzkrise zusammengebrochen.

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