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22.07.2008 
Grundsatzfragen geklärt

DZ und WGZ kommen wohl zusammen

Die beiden genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ und WGZ Bank sind sich einem Zeitungsbericht zufolge über die Ausgestaltung ihrer Fusion im Grundsatz einig. Die Differenzen über das künftige Geschäftsmodell scheinen diesmal gering.

HB FRANKFURT. Bei der DZ Bank werde nun doch das operative Geschäft von der Steuerung der Töchter getrennt, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Gegen die Aufspaltung der DZ Bank hatte sich deren ehemaliger Chef Ulrich Brixner heftig gewehrt. Brixners Nachfolger Wolfgang Kirsch und WGZ-Chef Werner Böhnke träfen sich am Freitag zu ersten Fusionsverhandlungen.

Die DZ Bank wollte zu dem Bericht keine Stellung nehmen. Sie betreibt selbst Geschäft etwa mit Zertifikaten, steuert zugleich aber Tochtergesellschaften wie sie Bausparkasse Schwäbisch Hall und die Fondsgesellschaft Union Investment. Böhnke fordert, dass diese Aufgabe von einer "neutraleren Instanz" übernommen wird. Wie weit die rechtliche Aufspaltung gehen werde, sei aber noch nicht ausgemacht, berichtete die Zeitung. Vermutlich werde erst die Bankenfusion kommen und dann eine neue Strategieholding gegründet.

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