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09.07.2008 
Verdacht falscher Angaben

Ermittlungen gegen zwei Ex-Credit-Suisse-Mitarbeiter

Zwei frühere Mitarbeiter der Credit Suisse sind in das Visier der US-Justiz geraten. Eine Sprecherin des Finanzdienstleistungsunternehmens bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des „Wall Street Journals“, nachdem der Verdacht falscher Angaben der beiden Ex-Mitarbeiter gegenüber Kunden beim Verkauf von so genannten Auction-Rate Securities (ARS) besteht.

Die Credit-Suisse-Konzernzentrale in Zürich. Zwei Mitarbeiter des Finanzdienstleisters stehen im Verdacht, falsche Angaben bei Auction-Rate Securities gemacht zu haben. Foto: rtrLupe

Die Credit-Suisse-Konzernzentrale in Zürich. Zwei Mitarbeiter des Finanzdienstleisters stehen im Verdacht, falsche Angaben bei Auction-Rate Securities gemacht zu haben. Foto: rtr

HB NEW YORK/ZÜRICH. ARS sind langfristige Schuldverschreibungen von Gemeinden, Studentenkreditgebern, Museen und anderen Institutionen, deren Zinssätze in regelmäßigen Auktionen neu festgelegt werden. Im Zuge der Kreditkrise wurde auch der Markt der ARS erfasst, deren Volumen auf 330 Mrd. Dollar geschätzt wird und der im vergangenen Frühling zum Erliegen gekommen ist.

Die Credit Suisse habe vor fast einem Jahr verbotene Aktivitäten der beiden Mitarbeiter entdeckt und die beiden per sofort suspendiert, sagte die Sprecherin der Bank. Die beiden Mitarbeiter hätten die Bank im September vergangenen Jahres verlassen. Die Großbank werfe den beiden Mitarbeitern vor, ihre Verpflichtungen gegenüber der Credit Suisse und deren Kunden verletzt zu haben. Credit Suisse habe umgehend die Regulierungsbehörden eingeschaltet und arbeite seither eng mit ihr zusammen.

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