EU-Bankenaufsicht: Banken sollen im September zum Stresstest

EU-Bankenaufsicht
Banken sollen im September zum Stresstest

Der Streit um eine Europäische Bankenaufsicht EBA hat die Idee genährt, ein Stresstest läge in weiter Ferne. Doch die großen europäischen Banken sollten sich offenbar wappnen - nicht nur vor der EBA.
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Wien/LondonEuropas große Banken müssen sich Kreisen zufolge auf einen Stresstest der Aufsichtsbehörden im September einstellen. Die Europäische Zentralbank wolle diesen gemeinsam mit der EU-Bankenaufsicht EBA abhalten, verlautete am Mittwoch aus Zentralbankkreisen.

Ein gemeinsamer Stresstest sei die derzeit bevorzugte Variante. Diese dürften im September erfolgen, was auch andere Quellen bestätigten. Die österreichische Finanzmarktaufsicht hatte zuvor mitgeteilt, dass trotz der Umstrukturierung der Bankenaufsicht ein Stresstest in diesem Jahr geplant sei.

Die EBA ist die europäische Bankenaufsicht, die die Finanzinstitute auch in den vergangenen Jahren auf ihre Kraft, Krisen zu bewältigen, abgeklopft hat. Mit dem Plan einer zentralen Bankenaufsicht bei der Europäischen Zentralbank waren zuletzt vermehrt Gerüchte aufgetaucht, die Behörde könne die Tests verschieben.

Kommentare zu "Banken sollen im September zum Stresstest"

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  • Was wollen die für einen Stresstest machen?

    Stellen Sie doch einmal vor, Sie haben Ausgaben und keine Einnahmen. Was glauben Sie denn, welches Ergebnis Sie erwarten dürfen?

    Die Zinssätze sind nahe Null und Handelsgeschäfte sind verpönt und werden jetzt auch noch mit zusätzlichen Transaktionssteuern belegt.

    Man gewinnt den den Eindruck, dass die Politiker ein lustiges Völkchen sein müssen. Bei denen endet die 5. Jahreszeit offensichtlich nie.

    Spaß beiseite! Hier muss mit brutalster Härte durchgegriffen, ein Sanktionsapparat geschaffen und rigoros gestraft werden. Die seit 10 Jahre international eingeforderte Aufnahme der Abgeordnetenbestechung muss schleunigst in unser Strafgesetzbuch aufgenommen werden. Die grenzen sind überschritten. Uns Bürgern muss klar sein, dass dies von kriminellen Abgeordneten nicht freiwillig erwartet werden darf. Es wäre so, als wenn wir von Inhaftierten Regelungen zur Verschärfung der Inhaftierung fordern wollten.

    Das müssen wir Bürger selbst bei der nächsten Wahl durchsetzen und gezielt nur die wählen, die heute an dem Verweigerungsprozess nicht beteiligt sind und die "Listen-Kandidaten" meiden.

    Es hätte uns doch schon lange auffallen müssen, das sich die "Listenkandidaten" wegen ihrer "List" so bezeichnet werden. Eine Vereinigung also, die sich über alle Parteigrenzen hinweg, etabliert hat. ;-)

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