Finanz-Start-up Avuba: Banken haben aufgeholt

Finanz-Start-up Avuba
Das nächste Fintech steht vor dem Aus

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Banken haben aufgeholt

Cookies war mit seinem Angebot, dem Bezahlen von Smartphone zu Smartphone, im August gestartet. Auch Avuba bietet diese Funktion an. Es ist allerdings ein Geschäft, das in Deutschland bisher wenig bekannt, aber dennoch hart umkämpft ist - weitere Start-ups und der Online-Bezahldienst Paypal drängen in den neuen Markt.

Zudem können seit dieser Woche sowohl die Kunden von Sparkassen als von Volksbanken jeweils untereinander Geld verschicken. Die Sparkassen hatte ihre gemeinsame App am Montag entsprechend aktualisiert, die Genossenschaftsbanken folgten einen Tag später.

Bei den Sparkassen heißt die neue Zahlfunktion „Kwitt“. Kunden können Geld über die Smartphone-Kontakte an Freunde und Bekannte versenden. Bei Beträgen bis zu 30 Euro funktioniert das sogar ohne Transaktionsnummer. Rund 4,5 Millionen Kunden nutzen die Sparkassen-App.

Ähnlich ausgestattet ist die neue Funktion „Geld senden & anfordern“ der Volksbanken-App. Kein Wunder: Eigentlich wollten Sparkassen und Genossenschaftsbanken das neue Handy-Überweisungssystem gemeinsam unter dem Namen „Geldbote“ starten.

Es kamen allerdings kartellrechtliche Fragen auf, die auch nicht endgültig geklärt worden sind, weil das Projekt nicht weiter verfolgt wird. Das Problem: Die unabhängigen Fintechs mit demselben Angebot wären bei einem Gemeinschaftsprojekt von Sparkassen und Genossenschaftsbanken an den Rand gedrängt worden.

Avuba ist das schon vorher passiert. Derzeit arbeiten bei der Firma nur noch vier Mitarbeiter. Sie hatte mit 1,5 Millionen Euro vergleichsweise wenig Kapital eingesammelt. Wahrscheinlich zu wenig, um ein Fintech aufzubauen, was wegen der Regulierung für Finanzdienstleister als teurer gilt als Start-ups aus anderen Branchen. Avuba nutzte die Lizenz der britischen Raphaels Bank.

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