Die BayernLB ist mit einer Bilanzsumme von rund 416 Mrd. Euro und 19 200 Mitarbeitern die zweitgrößte Landesbank in Deutschland. Eigentümer sind je zur Hälfte der Freistaat und der bayerische Sparkassenverband.
Die BayernLB ist die Hausbank des Freistaats und die Zentralbank für die 75 bayerischen Sparkassen. „Gemeinsam mit unseren Eigentümern sind wir bei der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben tätig und unterstützen die Wirtschaft Bayerns“, heißt es in ihrer Aufgabenbeschreibung.
Dazu ist die BayernLB auch weltweit als Geschäftsbank tätig, betreut Staats- und Kommunalkunden sowie mittlere und große Unternehmen, vergibt über die Bausparkassen Kredite an Häuslebauer und beschafft sich mit eigenen Anleihen Geld. Die in Osteuropa starke Kärntner Bank Hypo Alpe Adria, die Direktbank DKB sowie die saarländische Landesbank gehören mehrheitlich der BayernLB.
Vorstandschef Michael Kemmer ist erst seit März im Amt. Sein Vorgänger Werner Schmidt musste nach der überraschenden Bekanntgabe der Fehlspekulationen in den USA zurücktreten. Verwaltungsratschef ist der bayerische Sparkassenpräsident Siegfried Naser, Stellvertreter der bayerische Finanzminister Erwin Huber.

