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22.08.2008 
Hypothekenfinanzierer in Not

Freddie Mac sondiert angeblich Einstieg von Beteiligungsfirmen

Der ins Straucheln geratene US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac sondiert einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf von Anteilen an Beteiligungsgesellschaften oder andere Investoren. Die möglichen Geldgeber fürchten allerdings das Eingreifen des Staates.

HB NEW YORK. "Hochrangige Manager haben in dieser Woche mit einer großen Bandbreite potenzieller Investoren gesprochen", zitierte das "Wall Street Journal" am Donnerstag den Freddie-Mac-Sprecher David Palombi. Allerdings werden die Bemühungen laut dem Bericht dadurch erschwert, dass mögliche Geldgeber befürchten, ihre Anteile an dem Unternehmen sowie an dem Konkurrenten Fannie Mae könnten im Falle eines staatlichen Eingreifens wertlos werden.

Die beiden Hypothekenfinanzierer sind seit Juli wegen Spekulationen über Liquiditätsengpässe massiv unter Druck geraten. Zusammengenommen besitzen sie oder garantieren für etwa fünf Billionen Dollar an Hypothekendarlehen und damit fast die Hälfte aller US-Hauskredite. Ein Zusammenbruch der beiden Konzerne hätte nach Einschätzung von Experten unabsehbare Folgen für die Weltwirtschaft.

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