Die Dividende soll höher ausfallen als die 1,60 Euro im Vorjahr. Zusätzlich können sich die Aktionäre wegen des Sondereffekts durch die Steuerreform auf einen Bonus freuen. Die Hannover Rück will 35 bis 40 Prozent des Gewinns ausschütten.
Einen Aktienrückkauf plant der Rückversicherer derzeit nicht. Das wäre die letzte Option, wenn man keine bessere Verwendung für das Kapital fände, sagte Zeller. Zuvor hatte Finanzchefin Elke König im Reuters-Interview gesagt, ein Aktienrückkauf sei zwar nicht vom Tisch, aber nicht aktuell.
König zufolge ist das vierte Quartal gut angelaufen - trotz des Hurrikans „Noel“, der in der Karibik wütete, und der Brände in Kalifornien. „Noel“ belaste die Hannover Rück voraussichtlich mit mehr als fünf Mill. Euro und sei damit nach der Lesart der Hannover Rück zwar ein Großschaden, sagte König. „Die Schadenbelastung ist aber nicht signifikant.“ Die Flächenbrände in Kalifornien dürften die Hannover Rück mit einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag belasten.
Möglicherweise muss die Hannover Rück auch wegen der Krise am US-Hypothekenmarkt weitere Abschreibungen vornehmen. Bis Ende des dritten Quartals seien es 4,6 Mill. Euro gewesen, sagte König. „Da kann noch etwas kommen. Wir gehen aber weiterhin von insgesamt maximal zehn Mill. Euro aus“, sagte sie.

