Hoher Verlust: HSH Nordbank hat Desasterjahr hinter sich

Hoher Verlust
HSH Nordbank hat Desasterjahr hinter sich

2013 war das schlimmste Jahr für die HSH Nordbank. Die Bank, die längst über den Berg sein wollte, muss sich weiter auf Garantien der Länder und damit der Steuerzahler stützen. Die Hoffnung liegt auf der Zukunft.
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HamburgDie Hoffnung stirbt zuletzt: Die HSH Nordbank in Hamburg hat ein katastrophales Jahr hinter sich und hofft, dass die Zukunft mehr Glanz bringt. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass die Landesbank ihre Genesung vor sich herschiebt. Erinnerungen an die inzwischen abgewickelte WestLB in Düsseldorf werden wach.

Die HSH Nordbank fällt den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein wegen der Dauerkrise in der Schifffahrt stärker zur Last. Die Bank kündigte am Donnerstag an, dass sie für die Zeit nach 2019 voraussichtlich 1,6 Milliarden Euro an Ländergarantie in Anspruch nehmen wird, 300 Millionen mehr als bisher angekündigt. Die HSH muss ihren Eignern bereits jetzt signalisieren, wie viel sie von der Garantie in einigen Jahren benötigen wird. Aufsichtsratschef Thomas Mirow hatte die Länder bereits im Februar auf einen höheren Bedarf vorbereit, sich damals aber noch nicht konkret über die Summe geäußert. Hamburg und Schleswig-Holstein halten zusammen 85 Prozent der HSH Nordbank.

Wegen der Krise in der Schifffahrt erhöhte das Geldhaus im Schlussquartal 2013 die Risikovorsorgen für notleidende Kredite. Insgesamt legte die HSH dafür rund 880 Millionen Euro zur Seite, ein Drittel mehr als im Vorjahr. Unter dem Strich erhöhte sich der Verlust auf 814 Millionen Euro, fast 700 Millionen mehr als im Vorjahr. Das vergangene Jahr war somit das schlechteste seit 2008. In dem Jahr, als Lehman Brothers kollabierte, hatte die HSH Nordbank ein Minus von 3 Milliarden Euro gemacht.

Für die wieder auf zehn Milliarden Euro ausgeweitete Staatsgarantie musste die HSH mehr als 900 Millionen Euro an Kosten in ihrer Bilanz verdauen. Seit ihrer Rettung durch ihre Eigner vor fünf Jahren zahlte das Institut nach eigenen Angaben 1,7 Milliarden Euro an Prämien und Gebühren.

Das Schlimmste scheint aus Sicht der Bank nun überwunden zu sein. „Wir sind gut ins Jahr 2014 gestartet“, sagte Vorstandschef Constantin von Oesterreich bei der Präsentation der Bilanz für das abgelaufene Jahr. Im laufenden Jahr werde die Bank einen soliden Gewinn ausweisen. Für das erste Quartal stellte er einen Vorsteuergewinn von rund 200 Millionen Euro in Aussicht.

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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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Bloomberg / Nachrichtenagentur

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  • Desaster? Welch ungeheure Lüge. Dies kann bei überbezahlten Experten einfach nicht passieren, zumal Fr. Merkel ja zugesichert hat: Wir (Merkel) übernehmen jede Bankerschuld!!! Banker machen nie Fehler, so kann man Fr. Merkel verstehen.

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