Kapital-Verbindung: Japans größte Bank will bei Bank of China einsteigen

Kapital-Verbindung
Japans größte Bank will bei Bank of China einsteigen

Der größte japanische Finanzkonzern MUFG will sich einem Zeitungsbericht zufolge an der Bank of China beteiligen. Bei einer erfolgreichen Transaktion wäre dies die erste Kapital-Verbindung von Großbanken der beiden asiatischen Länder.

HB TOKIO. Die Bankensparte des Finanzkonzerns Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) verhandle mit den chinesischen Finanzbehörden über einen Einstieg bei der Bank of China, berichtete die japanische Tageszeitung „Yomiuri“ unter Berufung auf informierte Kreise. Ein MUFG-Sprecher bestätigte Überlegungen des Unternehmens, sich an chinesischen Banken zu beteiligen. Allerdings seien noch keine konkreten Entscheidungen getroffen worden. Bei der Bank of China war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ wurde am 1. Januar durch die Zusammenlegung von Geschäftszweigen der Bank of Tokyo-Mitsubishi und der UFJ Bank gegründet. Sie ist mit Vermögenswerten von umgerechnet 1,2 Milliarden Euro die größte Bank Japans. „Beim Gewinn je Aktie hinken wir aber noch unseren ausländischen Konkurrenten hinterher“, sagte der Chef der Bankensparte, Nobuo Kuroyanagi. Sein Ziel sei es, Tokyo-Mitsubishi UFJ beim Gewinn zu den Top-Fünf der Branche zu machen.

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