In einem Brief an seine Mitarbeiter hat der neue Vorstandssprecher der AMB Generali Holding gleich im Anschluss an die außerordentliche Hauptversammlung zu dem Führungswechsel Stellung genommen.
DÜSSELDORF. Es liege ihm daran, unmittelbar nach den personellen Entscheidungen zu versichern, „dass dieser Führungswechsel keinen Richtungswechsel darstellt“, schreibt Meister in dem internen Brief, der dem Handelsblatt vorliegt.
„Die Gesamtausrichtung des Konzerns bleibt unverändert“, fügt er hinzu. Damit meint er die eingeschlagene Richtung der strafferen Führung durch die Holding. Im Rahmen des Programms „Einheit in Vielfalt“ hat die AMB-Generali zentrale Funktionen, wie das Rechungswesen, die IT oder das Controlling, in der Holding zusammengezogen. Die operativen Gesellschaften sind vorwiegend für den Vertrieb, einschließlich Kundenbindung, und –service zuständig. Die Vielfalt der Vertriebswege bleibe ein zentraler Erfolgsfaktor, so Meister.
Wie andere Versicherer auch, hat die AMB-Generali in den vergangenen Jahren einige Ent-lassungswellen losgetreten, um die Kosten zu senken. Offenbar ist dieser Prozess noch nicht beendet. So mahnt Meister in seinem Brief, dass die Fortsetzung des eingeschlagenen Weges weitere Anstrengungen bedeute. „Wir wissen aber auch, dass wir die Ertragssituation weiter verbessern und zugleich die Kosten zurückführen müssen.“ In den vergangenen Jahren sei viel angestoßen worden. Vieles müsse umgesetzt oder weiterentwickelt werden, schreibt er weiter.

