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17.01.2008 

John A. Thain, der erst kürzlich eingestellte Chairman und CEO von Merrill Lynch, bezeichnete das Ergebnis des vierten Quartals als eindeutig "inakzeptabel". In den letzten Wochen seien Liquidität und Bilanz des Unternehmens aber deutlich gestärkt worden.

Merrill hat sich angesichts der Krise in den vergangenen Monaten bereits 13 Mrd. Dollar frisches Kapital gesichert, unter anderem von Investoren aus den USA und Asien. Schon am Dienstag hatte die Citigroup Abschreibungen von 18 Mrd. Dollar eingeräumt und deshalb einen Verlust von knapp zehn Mrd. Dollar verbucht. Auch in der Bilanz von JP Morgan Chase hatte die die US-Hypothekenkrise am Mittwoch deutliche Spuren hinterlassen.

Der US-Hypothekenfinanzierer First Horizon National Corp hat im abgelaufenen Quartal ebenfalls einen deutlich höheren Verlust eingefahren als erwartet. Wie das Institut am Donnerstag mitteilte, betrug der Nettoverlust im vierten Quartal 248,6 Mill. Dollar oder 1,97 Dollar pro Aktie. Analysten hatten mit lediglich 1,06 Dollar pro Aktie gerechnet. Im Vorjahresquartal machte das Unternehmen noch einen Gewinn von 76,5 Mill. Dollar.

Die schlechten Merrill-Zahlen belasteten am Donnerstag auch den Dollar, der zum Euro und zum Yen nachgab.


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» Merrill-Lynch-Pressemitteilung

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