Der Münchener Rück
drohen weitere Abschreibungen im zweiten Halbjahr. Der weltgrößte Rückversicherer hatte bereits in den vergangenen Wochen davor gewarnt. Nun nannte der Konzern einige konkrete Zahlen.
HB MÜNCHEN. Eine Sprecherin des weltgrößten Rückversicherers sagte am Dienstag, es habe Ende Juni unrealisierte Verluste auf Wertpapiere von knapp 2,7 Mrd. Euro gegeben. Wenn diese Investments sechs Monate lang im Minus sind oder 20 Prozent ihres Einkaufswertes verlieren, muss der Dax-Konzern sie abschreiben. Die Sprecherin bestätigte damit einen Bericht des Magazins "Focus Money". Schon in den vergangenen Wochen hatte die Münchener Rück
vor weiteren Abschreibungen auf Wertpapiere gewarnt, deren Höhe ist aber noch offen.

