Nach geplanter Übernahme: Julius Bär will jede fünfte Stelle streichen

Nach geplanter ÜbernahmeJulius Bär will jede fünfte Stelle streichen

Das Bankhaus Julius Bär hat radikale Kürzungen angekündigt: Knapp 1000 Stellen will das Schweizer Bankhaus streichen, sobald die Übernahme der Vermögensverwaltungssparte der Bank of America abgeschlossen ist.
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ZürichIm Anschluss an die geplante Übernahme des internationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts von Bank of America will das Bankhaus Julius Bär rund 1000 Stellen streichen. 15 bis 18 Prozent des gesamten Mitarbeiterbestandes von rund 5700 sollen abgebaut werden, wie Bär am Dienstag mitteilte. Vor allem bei Middle- und Back-Office-Funktionen wolle die Schweizer Bank Einsparungen vornehmen. Der Abschluss der Transaktion werde für das erste Quartal 2013 erwartet.

Das Geldhaus machte gleichzeitig Angaben zum Geschäftsgang bis Ende August 2012. Die verwalteten Vermögen seien auf ein neues Rekordhoch von 184 Milliarden Franken geklettert. Dies entspreche einem Anstieg von 14 Milliarden Franken seit Ende 2011.

Der Netto-Neugeldzufluss habe nahe am oberen Ende des mittelfristigen Zielbands von sechs Prozent gelegen. Dagegen sei die Bruttomarge in den ersten acht Monaten leicht unter die für die ersten sechs Monate 2012 ausgewiesenen 98 Basispunkte gefallen.

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