National Bank: Größte griechische Bank macht wieder Gewinn

National Bank
Größte griechische Bank macht wieder Gewinn

Die Rezession in Griechenland hat an Schärfe verloren, die faulen Kredite der National Bank sind zurückgegangen: Das größte Geldhaus des Landes schreibt wieder schwarze Zahlen – jedoch nicht nur dank der Konjunktur.
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AthenGriechenlands größtes Geldhaus National Bank ist 2013 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dazu trugen ein Rückgang der faulen Kredite sowie gute Geschäfte in der Türkei bei. Unter dem Strich verdiente das Institut nach Angaben vom Donnerstag 809 Millionen Euro nach einem Verlust von 2,14 Milliarden Euro im Jahr 2012.

„Das bessere wirtschaftliche Umfeld in Griechenland bremste den Verfall des Kreditportfolios“, erläuterte Bankchef Alexandros Tourkolias. In den vergangenen Jahren trieb die hohe Arbeitslosigkeit die faulen Kredite nach oben. Doch die Rezession hat inzwischen an Schärfe verloren. Außerdem profitierte die Bank von Erträgen im Nachbarland: Die türkische Tochter Finansbank steuerte 439 Millionen Euro zum Gewinn bei.

Die National Bank muss nach Berechnungen der heimischen Zentralbank 2,18 Milliarden Euro zusätzliches Kapital auftreiben. Insgesamt benötigen die vier größten griechischen Geldhäuser demzufolge 6,4 Milliarden Euro. Allerdings geht Griechenlands Geldgeber-Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) von einem deutlich höheren Bedarf von 8 bis 8,5 Milliarden Euro aus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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