1 Bewertung ****
19.09.2008 
Edward Liddy

Neuer AIG-Chef: Konzern wird abspecken

Der neue AIG-Chef Edward Liddy will möglichst viele große Versicherungssparten des krisengeschüttelten US-Unternehmens erhalten. Liddy sagte in einem Interview auch, das Versicherungsgeschäft des Konzerns sei ausreichend finanziert.

HB NEW YORK. So sei das nationale und internationale Schaden- und Unfall-Geschäft des Versicherers ein "Anker", erklärte Liddy im Gespräch mit dem "Wall Street Journal" (Freitagausgabe). Insgesamt werde der US-Versicherer durch den Verkauf von Vermögenswerten zur Rückzahlung eines milliardenschweren staatlichen Kredits jedoch kleiner und wendiger werden. Edward Liddy löst nach Konzernangaben vom Donnerstag den derzeitigen Chef Robert Willumstad nach nur drei Monaten im Amt ab. Er wolle den Konzern nicht abwickeln und halte das Versicherungsgeschäft für ausreichend finanziert, sagte Liddy Kreisen zufolge am Donnerstag im Gespräch mit Angestellten. Die Probleme des Konzerns seien lösbar. In der Vergangenheit hatte Liddy den US-Häuser- und Autoversicherer Allstate geführt. Willumstad hatte Mitte Juni angesichts von Milliardenverlusten die Führung von AIG übernommen. Anfang der Woche geriet der einst weltgrößte Versicherer jedoch so stark unter Druck, dass ihn die US-Regierung mit einem 85 Milliarden Dollar schweren Notkredit vor der Pleite retten musste. AIG hatte Ende 2007 insgesamt 116.000 Angestellte in 130 Ländern und Regionen.
Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

weiterImmobilien + Vorsorge

Zusammenlegung von Depots bringt Vorteile  Artikel in Merkliste

22.11.2008

Wer seine Bankverbindungen bei einem Anbieter bündelt, fährt bei der Einführung der Abgeltungsteuer besser. Gewinne und Verluste lassen sich so einfacher verrechnen – Anleger müssen sich zu viel gezahlte Abgeltungsteuer sonst vom Fiskus zurückholen. Artikel


Anzeige