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26.03.2008 
Aktienhandel

NordLB-Chef muss sich im Landtag verteidigen

Der niedersächsische Landtag will NordLB-Chef Hannes Rehm und Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) zu dem Aktienhandelsskandal bei der Landesbank befragen.

HB HANNOVER. Sie seien vor den am 3. April tagenden Haushaltsausschuss geladen worden, sagte ein Landtagssprecher am Mittwoch in Hannover.

Die NordLB hatte nach eigenen Angaben im Auftrag eines Kunden Aktien mehrerer Unternehmen erworben. Der Kunde nimmt die Anteile aber nicht ab. Nach Handelsblatt-Informationen handelt es sich bei dem Kunden um den Investor Vatas. Vatas will sich dazu nicht äußern. Die NordLB sitzt nun auf einem 15,5 Prozent schweren Aktienpaket des Handyausrüsters Balda. Zudem hält sie unfreiwillig 13 Prozent am Pflegeheimbetreiber Curanum, knapp 20 Prozent am IT-Unternehmen Euromicron und 23,6 Prozent an dem US-Hersteller für elektronische Fußfesseln RemoteMDx. Wegen der Unregelmäßigkeiten in der Handelsabteilung hat die NordLB bereits zwei Mitarbeiter entlassen.

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