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25.08.2007 

Der „Berliner Zeitung“ zufolge steht die Abberufung von SachsenLB-Vorstandschef Herbert Süß unmittelbar bevor. Der seit 2005 amtierende Manager habe dem Aufsichtsgremium der SachsenLB Europe seit 2002 angehört und müsse sich die Transaktionen der irischen Tochter deshalb zurechnen lassen. Der Sprecher der Bank wollte dazu nicht Stellung nehmen. Am Donnerstag hatte der für das Kapitalmarktgeschäft zuständige SachsenLB-Vorstand Stefan Leusder sein Amt aufgegeben.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die Dubliner SachsenLB-Tochter nach eigenen Angaben bereits 2005 einer Sonderprüfung unterzogen. Danach sei die SachsenLB aufgefordert worden, die dort festgestellten Mängel abzustellen, bestätigte eine Sprecherin einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Finanzkreisen zufolge ging es dabei um Mängel im Risikomanagement. Laut „Spiegel“ hat die Irland-Tochter bereits Ende 2003 außerhalb der Bilanz 30,7 Milliarden Euro gemanagt, deren Risiken im wesentlichem Umfang bei der Bank lagen.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karl Nolle, forderte in der Welt am Sonntag den Rücktritt von Horst Metz: „Das ist ein finanzielles und politisches Desaster. In keinem Bundesland ist ein Finanzminister zu halten, der solche Dinge zu verantworten hat.“ In Sachsen regieren CDU und SPD gemeinsam in einer Koalition unter der Führung von Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU).

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