Offshore-Leaks: Diese Banken verschieben Geld in Steueroasen

Offshore-Leaks
Diese Banken verschieben Geld in Steueroasen

Immer wieder haben Banken ihren vermögenden Kunden bei Geldtransfers in Steuerparadiese geholfen. Diese Geldhäuser waren laut den Offshore-Leaks-Enthüllungen an den Geschäften beteiligt.

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    Kommentare zu "Diese Banken verschieben Geld in Steueroasen"

    Alle Kommentare
    • Offensichtlich geht die ausufernde Finanzkriminalität in erster Linie von Schweizer (Gross-)Banken aus. Die Crédit Suisse zum Beispiel ist dabei nicht zu unterschätzen. Sie hat die Finanzkrise bis jetzt ohne staatliche Hilfe durchgestanden und kann anderen Banken ihre Pace aufzwingen.

    • Endlich einmal ein vernünftiger Kommentar! Es wird nämlich langsam unerträglich was da in D abgeht! Jede Überweisung ins Ausland hat nach gängiger Meinung einen kriminellen Hintergrund, jedes Managergehalt, dass den Horizont des so genannten "Normalo" übersteigt ist unmoralisch und jeder der nicht für Gleichmacherei ist wird als unsozial gebrandmarkt. 130 000 Weltbürger findet man in den Unterlagen, aber in D. schießt man mit Kanonen auf Spatzen, ohne zu wissen wer warum die Trusts eingerichtet hat. Hauptsache man hat wieder einen Aufreger!

    • @W.Press
      sehr gut erkannt. Delaware wird NIE erwähnt, wenn es um Steuerparadiese geht, z.B. NIE während den ganzen, jahrelangen Kampagnen gegen die Schweiz.

    • Warum es hier wohl geht ist, die vergleichsweise "kleinen" Leute davon abzuhalten ihr Geld (durchaus auch legal) in Sicherheit zu bringen, ohne daß es dazu explizite Kapitalverkehrskontrollen benötigt. Wessen Offshore-Finanzkonglomerate bei diesen Enthüllungen sicher nicht vorhanden sind, dürfte auch klar sein. Wie eine US-Milliardenserbin sagte: Steuern zahlen ist nur für die "kleinen Leute" (damit meinte sie ganz sicher auch einfache Multimillionäre und Neureiche).

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      Das sehe ich etwas anders. Nicht erwähnt wurde die Steueroase Delaware. Ich glaube es geht darum, dass internationale Anleger ihr Geld in die USA bringen sollen wo es vermeintlich sicher sein soll.

      Die USA, die Untergehenden Staaten von Amerika, neben Israel, Saudi Arabien und Nord-Korea einer der 4 Störenfriede in dieser Welt, sind pleite. Mit einem Federstrich könnte, vorausgesetzt ist ist genügend Geld angekommen, dieses vom Präsidenten einkassiert werden und die wären ihre Schulden los und andere wären ruiniert.

      Es geht hier um die Vorherrschaft des US-Dollar. Die Amis sehen sich bedroht durch China und andere aufstrebende Staaten. Das sollte man beachten.

    • "Wie eine US-Milliardenserbin sagte: Steuern zahlen ist nur für die "kleinen Leute" (damit meinte sie ganz sicher auch einfache Multimillionäre und Neureiche)."

      @hafnersp

      Genau das sind diese Leute, die nichts für die Gemeinschaft übrig haben. Egoisten vor dem Herrn. Mal ganz davon abgesehen, die Dame die das gesagt haben soll, ist eben nur eine Erbin, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht einmal weiss, wie man Arbeit überhaupt schreibt.

      Wenn sich auch diese Spezies mit Steuerzahlungen an der Finanzierung der gemeinschaftlichen Aufgaben beteiligen würde, müsste Otto-Normalverdiener nicht die Hauptlast tragen und könnte seiner Lebensqualität mehr Auftrieb verleihen in dem er/sie mehr Geld in der Tasche hat. Anyway.

      Man sollte diese Steuertrickser einfangen und sie auf Sozialhilfeniveau setzen. Vielleicht wir ihnen dann mal bewusst, auf was es ankommt.

    • Die Gelder werden nicht verschoben, sondern überwiesen.

      Es mag für manche überraschend sein, aber die ganz nüchternen Fakten sind: Es ist für Deutsche völlig legal Geld in beliebiger Höhe und beliebiger Währung ins Ausland zu bringen oder aus dem Ausland nach Deutschland zu bringen. Diese Freizügigkeit gilt übrigens für alle Staaten in Europa (also auch Schweiz) ausser Irland.

      Sein Geld auf die Caymans zu überweisen ist LEGAL.

      Illegal ist dagegen (ausländische) Einkünfte zu verschweigen. Aber ob Einkünftige verschwiegen werden, erkennt man nicht an der Bankverbindung. Obendrein: Um Einkünfte zu verschweigen braucht man kein Konto im Ausland.

      Daher: Die Aktivitäten der Banken sind so politisch gewünscht, gesetzeskonform und zur Risikosteuerung sogar sinnvoll. Ob Steuern hinterzogen wurden, erkennt man nicht daran das jemand Gelder in Niedrigsteuergebieten hat.

    • Die Sichtweise ist hier zu eng. Ein Staat ist nicht Steueroase, weil es sein Rechtssystem erlaubt, trusts oder foundations zu gründen. Ein Staat ist auch nicht Steueroase, weil er sich nicht für Einkommen außerhalb seiner Grenzen interessiert. mondahu verhehlt jedoch nicht, daß solche und ähnliche Gestaltungsmöglichkeiten zum Mißbrauch einladen. Würde dies das Gastland stören, würde es wohl ziemlich schnell die Rechtslage ändern. Das Mißfallen eines Hochsteuerlandes ist da noch lange kein hinreichender Grund zum handeln, was meist außer der Vernichtung von Arbeitsplätzen nichts einbringen würde.

      Das Problem ist die Wüste, nicht die paar Oasen in der Wüste. Warum zB. hat D kein freundliches Stiftungsrecht wie Österreich? Das funktioniert dort ganz gut, ohne daß Ö dadurch eine Steueroase wäre. Es gelingt aber damit, das Kapital im Land zu halten, was D nicht gelingen will.

      Ein weiterer Gesichtspunkt sind die Motive, die zur Wahl von, na sagen wir mal: Vermeidungskonstruktionen führen. In D und in der EU ist man völlig auf den Hinterziehungsaspekt fixiert. In anderen Gegenden ist das Hauptmotiv, sein Vermögen so zu verstecken, daß es außer Sicht der Mafia oder der örtlichen Kriminellen bleibt (die ihre Tips direkt von der Steuerbehörde erhalten, gegen Beteiligung natürlich), um nicht Angst haben zu müssen, daß Frau und Kind oder man selbst entführt wird zwecks Erpressung. mondahu kennt solche Fälle zur Genüge.

      Ein trust ist außerdem vorzüglich geeignet, seine Erbschaft zu regeln außerhalb der Grenzen, die das lokale Zivilrecht setzt. Das hat mit Steuerhinterziehung rein garnichts zu tun. Wenn es denn bei der Erbschaftssteuer je vorteilhaft ist, haben die Kosten der Konstruktion diesen Vorteil längst aufgefressen. Darüber darf man keine Illusionen haben.


    • @pro-d

      Lassen Sie sich nicht aufhetzen. Irgendetwas ist faul an dieser Sache, meint zumindest der freie Journalist Engdahl, der im Gegensatz zur HB-Redaktion die Hintergründe recherchiert hat:

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/f-william-engdahl/daten-aus-offshore-steuerparadiesen-gehackt-etwas-ist-faul-an-diesem-skandal.html

      Unser lieber Deutschlandfreund Soros bzw. von ihm mit-finanzierte Organisationen dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen.

      Warum es hier wohl geht ist, die vergleichsweise "kleinen" Leute davon abzuhalten ihr Geld (durchaus auch legal) in Sicherheit zu bringen, ohne daß es dazu explizite Kapitalverkehrskontrollen benötigt. Wessen Offshore-Finanzkonglomerate bei diesen Enthüllungen sicher nicht vorhanden sind, dürfte auch klar sein. Wie eine US-Milliardenserbin sagte: Steuern zahlen ist nur für die "kleinen Leute" (damit meinte sie ganz sicher auch einfache Multimillionäre und Neureiche).

    • Ekelhaft, diese Steuerhinterzieher

      Fast so eine miese Brut, wie die Steuerverschwender (u.a. Berliner Flughafen,.....)

      Wann endlich werden Platzeck & Co dafür ins Zuchthaus gestellt. In Island (äteste Demokratie der Welt) geht das ja schliesslich auch, dass man kriminelle Politiker udn Bankster inhaftiert.

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