Pariser Traditionskaufhaus: Deutsche Bank stimmt Printemps-Verkauf zu

Pariser Traditionskaufhaus
Deutsche Bank stimmt Printemps-Verkauf zu

Die Edel-Kaufhäuser Printemps wechseln für rund 1,6 Milliarden Euro den Besitzer. Ein Immobilienfonds der Deutschen Bank hat dem Geschäft zugestimmt. Die neuen Investoren kommen aus Katar.
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ParisDie französische Luxus-Kaufhauskette Printemps wird an Investoren aus dem reichen Golfstaat Katar verkauft. Nach Angaben des bisherigen Holding-Chefs Maurizio Borletti hat die Deutsche Bank dem geplanten Geschäft zugestimmt. Einer ihrer Immobilienfonds hielt zuletzt 70 Prozent an dem 1865 gegründeten Traditionsunternehmen.

Die Katarer haben laut Borletti Investitionen von 270 Millionen Euro zugesichert. In Paris, Marseille sowie bei Nizza sollten in den nächsten Jahren neue Kaufhäuser eröffnet werden, sagte der Italiener der französischen Wirtschaftszeitung „Les Echos“.Borlettis Beteiligungsgesellschaft hatte Printemps 2006 zusammen mit dem Deutsche-Bank-Unternehmen RREEF für 1,075 Milliarden Euro gekauft. Nach Informationen von „Les Echos“ zahlen die Katarer nun 1,6 Milliarden Euro inklusive Schulden von 550 Millionen Euro.

Quartalszahlen

Ergebnisse der Deutschen Bank (nach Steuern)

in Milliarden Euro


Investoren aus dem ölreichen Zwergstaat hatten zuvor bereits mehrere Pariser Luxushotels sowie den Fußball-Erstligaclub Paris Saint-Germain (PSG) gekauft. An Unternehmen wie Total und Lagardère halten sie Anteile. Zu Printemps gehören knapp zwei Dutzend Kaufhäuser, davon eins in Japan. Das Haupthaus am Boulevard Haussmann in Paris rühmt sich, die größte „Beauty-Abteilung“ der Welt zu haben.

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