0 Bewertungen
10.10.2007 
Britischer Versicherer

Pearl bietet Milliarden für Resolution

Der britische Versicherer Pearl will den Konkurrenten Resolution schlucken und ist bereit dafür rund 6,4 Milliarden Euro zu zahlen. Der Übernahmekandidat winkt jedoch ab weist die Offerte zurück.

HB LONDON. Das Angebot von 660 Pence in bar sei deutlich zu niedrig, teilte Resolution am Mittwoch mit. Auch würden darin die positiven Effekte der seit längerem geplanten Fusion von Resolution mit dem Wettbewerber Friends Provident nicht widergespiegelt. Analysten gehen nun von weiteren Gesprächen zwischen Pearl und Resolution aus, die zu einem höheren Angebot führen könnten. Offenbar in Erwartung darauf schlossen Resolution-Aktien am Mittwoch an der Börse mit 680 Pence.

Pearl besitzt bereits 16,5 Prozent an Resolution und erklärte, Bedingung für die Milliarden-Offerte sei eine Unterstützung durch das Resolution-Management. Schon vor Wochen hatte es geheißen, Pearl wolle eine Offerte in diesem Volumen vorlegen. Damit würde Pearl die geplante Fusion von Resolution und Friends durchkreuzen. Schon kurz nach Bekanntgabe der Fusionspläne im Juli hatte Pearl erklärt, es halte einen beträchtlichen Anteil an Resolution und sei gegen den Zusammenschluss der beiden.

Pearl teilte am Mittwoch zudem mit, eine Vereinbarung mit dem Versicherer Royal London getroffen zu haben, wonach Royal London nach einer Übernahme der Resolution durch Pearl bestimmte Teile von Resolution kaufen könne.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

weiterImmobilien + Vorsorge

Zusammenlegung von Depots bringt Vorteile  Artikel in Merkliste

22.11.2008

Wer seine Bankverbindungen bei einem Anbieter bündelt, fährt bei der Einführung der Abgeltungsteuer besser. Gewinne und Verluste lassen sich so einfacher verrechnen – Anleger müssen sich zu viel gezahlte Abgeltungsteuer sonst vom Fiskus zurückholen. Artikel


Anzeige