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26.06.2007 

Für Händler waren die 10-Monats-Zahlen keine Überraschung. „Das ist eben Porsche: Sie veröffentlichen Geschäftszahlen, wann sie wollen“. Positiv sei sicherlich, dass der Gesamtabsatz nicht übermäßig unter dem Facelift beim „Cayenne“ gelitten habe. Im Vorfeld solch einer Maßnahme gehen die Verkaufszahlen für das auslaufende Modell erfahrungsgemäß stark zurück, weil die Kunden auf die Neuauflage warten.

Zum Ergebnis machte Porsche keine Angaben. In den ersten sechs Monaten, die im Januar endeten, hatte der Stuttgarter Sportwagenhersteller seinen Gewinn vor Steuern vor allem mit Hilfe von Sondereffekten nach dem Einstieg bei VW von 0,28 auf 1,59 Mrd. Euro erhöht. Nach Steuern waren 1,14 Mrd Euro Gewinnübrig geblieben nach 169,8 Mill. in der Vorjahresperiode.

Für das kommende Geschäftsjahr 2007/2008 äußerte sich der seit 15 Jahren amtierende Firmenchef Wiedeking optimistisch. Porsche werde im Absatz Impulse durch den Verkauf des Topmodells 911 Turbo Cabriolet spüren, sagte der Vorstandschef voraus. Die rund 150 000 Euro teure Variante kommt Anfang September auf den Markt.

Umbau des Unternehmens

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung werden die bei Porsche allein stimmberechtigten Aktionäre der Familienerben Porsche und Piech am Dienstag voraussichtlich für die Umwandlung des Unternehmens in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE, Societas Europaea) stimmen. Mit der neuen Struktur sollen das operative Automobil-Geschäft und die Beteiligungen – etwa an VW – voneinander getrennt werden.

Die neue Holding soll als Porsche Automobil Holding SE firmieren. Sitz bleibt weiterhin Stuttgart. Den Vorstand werden Wendelin Wiedeking und Finanzchef Holger Härter bilden. Anfang August soll den Plänen zufolge dann das operative Geschäft auf die neue Tochter übergehen, die den bisherigen Namen Dr. Ing. h.c.F. Porsche AG annimmt.

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