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14.05.2008 

Derzeit hält die KfW gut 45 Prozent der Anteile an der IKB; ihr Anteil könnte mit der beschlossenen IKB-Kapitalerhöhung aber im Sommer auf bis zu über 90 Prozent steigen. Sollten die Angebote der Interessenten weit von den ehemals vom Bund anvisierten 800 Mill. Euro abweichen, könnte die KfW die IKB auch zunächst übernehmen und erst sehr viel später verkaufen.

Zudem wird sich Schröder um das Management der milliardenschweren Zweckgesellschaft Rhineland Funding kümmern müssen. Das im vergangenen Sommer von der IKB im Zuge der Rettungsaktion übernommene Investitionsvehikel will die KfW in diesem Jahr in zwei neue Gesellschaften überführen und diese konsolidieren. Die Wertpapiere, die die Zweckgesellschaft hält, sind bereits weitgehend abgeschrieben. Jetzt geht es darum, aus dem Portfolio noch möglichst viel zu Geld zu machen.

Als dritte Baustelle wird Schröder als neuer KfW-Chef der Politik beweisen müssen, dass die Belastungen für die KfW deren Förderaktivitäten für den Mittelstand und die Umwelt nicht belasten. Das CDU-Mitglied Schröder begann seine Karriere nach dem Studium der Rechtswissenschaft und der Betriebswirtschaft mit anschließender Promotion 1983 bei der Westdeutschen Landesbank Girozentrale. Nach leitenden Positionen im In- und Ausland rückte er in den Vorstand der Düsseldorfer Landesbank auf. Als die Bank in die WestLB AG und die NRW-Bank aufgespalten wurde, wechselte Schröder 2002 in den Vorstand des Förderinstituts, im Januar 2006 an dessen Spitze. Mit 815 000 Euro verdient er bei der NRW-Bank fast doppelt so viel wie Matthäus-Maier vorher an der KfW-Spitze. Es gilt als ausgemacht, dass der Verwaltungsrat das Gehalt des KfW-Vorstandssprechers anheben wird.

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