Russische Bank: Sberbank will Osteuropa-Geschäft teilweise aufgeben

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Sberbank will Osteuropa-Geschäft teilweise aufgeben

Reaktion auf die Krise: Die russisches Sberbank will sich offenbar von ihren Geschäften in Ungarn und der Slowakei trennen. Osteuropa soll jedoch nicht gänzlich aufgegeben werden: Das Geschäft in Tschechien gehe weiter.
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PragBelastet von Ukraine-Konflikt und Wirtschaftskrise in der Heimat will sich die russische Sberbank einem Pressebericht zufolge aus Ungarn und der Slowakei zurückziehen. Russlands größte Bank bereite einen Verkauf ihrer dortigen Töchter vor, schrieb die tschechische Zeitung „Lidove Noviny“ am Montag unter Berufung auf Insider.

Interesse an der Sparte in der Slowakei hätten bereits die italienische HVB-Mutter UniCredit, der tschechisch-slowakische Finanzinvestor Penta und die ungarische Bank OTP angemeldet. Das Geschäft in Tschechien hingegen stehe nicht zum Verkauf.

Die Sberbank wollte sich nicht dazu äußern. Sie hatte die Sparten erst vor drei Jahren übernommen, als sie das Mittel- und Osteuropa-Geschäft der österreichischen Krisenbank ÖVAG kaufte.

Ihre Töchter in Ungarn und der Slowakei zählen dort eher zu den kleineren Instituten. Die Sberbank gehört zu den russischen Instituten, die von Sanktionen der EU und der USA im Ukraine-Konflikt betroffen sind. Dadurch hat sie unter anderem nur beschränkt Zugang zu Kapital aus dem Ausland.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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