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21.07.2008 
Bausparkasse

Schwäbisch Hall verzeichnet starke Nachfrage

Die größte deutsche Bausparkasse Schwäbisch Hall hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Bausparverträge und Baufinanzierungen abgeschlossen. Das Bausparneugeschäft sei unter anderem von steigenden Baugeldzinsen beflügelt worden, teilte das zum genossenschaftlichen Bankensektor gehörende Institut am Montag mit.

rtr STUTTGART. Auch bevorstehende Änderungen bei der Wohnungsbauprämie hätten für zusätzliche Abschlüsse gesorgt. Schwäbisch Hall kommt eigenen Angaben zufolge in Deutschland auf einen Marktanteil von 29 Prozent, danach folgen die Bausparkassen der Sparkassen und Wüstenrot.

In den Monaten Januar bis Juni habe Schwäbisch Hall mehr als eine halbe Million neue Bausparpolicen über 15,1 Mrd. Euro ausgestellt. Die Bausparsummen nahmen damit um gut acht Prozent zu. Per Ende Juni zählte Schwäbisch Hall 6,6 Mill. Bausparkunden mit rund sieben Mill. Verträgen und einem Volumen von 201 Mrd. Euro. In der ersten Jahreshälfte seien zudem Bauspardarlehen über 1,2 Mrd. Euro abgerufen worden, ein Plus von 22 Prozent.

Im zweiten Halbjahr werde die gute Nachfrage voraussichtlich anhalten, stellte der deutsche Marktführer in Aussicht. Dafür sorgten unter anderem das gestiegene Zinsniveau und die nun mögliche staatliche Förderung von selbst genutzten Immobilien als Teil der privaten Altersvorsorge.

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