Boombranche mit Tradition
Rasanter Aufstieg:
Hedge-Fonds gibt es schon sehr lange. 1949 wurde der erste vom amerikanischen Journalisten Alfred Winslow Jones gegründet. Doch ihren Durchbruch erlebten die spekulativen Fonds erst in den 90er-Jahren. Seither ist die Zahl der Fonds regelrecht explodiert. Heute verwalten über 10 000 Hedge-Fonds weltweit ein Vermögen von geschätzten 1,4 Billionen Dollar.
Bunte Mischung:
Hedge-Fonds können auch bei fallenden Kursen Geld verdienen und bedienen sich einer Vielzahl von Investmentstrategien. Sie engagieren sich an Devisen-, Aktien-, Anleihe- und den entsprechenden Terminmärkten. Die Fonds wetten aber auch auf Rohstoffe, spekulieren mit Wetterderivaten oder setzen auf den Trend hin zu alternativen Energien.
Risikostreuung:
Die meisten Großinvestoren investieren in Hedge-Fonds, weil sie das Risiko in ihren Portfolios breiter streuen wollen. Von den spekulativen Fonds erwarten sie Risiken und Erträge die unabhängig von den generellen Entwicklungen am Aktienmarkt sind. Im vergangenen Jahr erzielten die Hedge-Fonds eine Rendite von rund 14 Prozent.

