Die französische Bank Societe Generale rechnet im dritten Quartal mit einem Überschuss von einer Milliarde Euro. In der Prognose seien Belastungen im Zusammenhang mit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers bereits enthalten, teilte das Institut mit. Zur Sprache kamen auch die angeblichen Verluste bei strukturierten Produkten.
HB PARIS. Nicht berücksichtigt seien allerdings einmalige Effekte. Bei strukturierten Produkten gebe es keine spürbaren Verluste, die Kapitalmaßnahmen erforderlich machen würden.
Zuvor hatte die Bank Gerüchte über heftige Verluste bei eben bei strukturierten Produkten zurückgewiesen. Zudem schaltete sie am Montag in Paris die französische Börsenaufsicht AMF mit ein. Diese solle untersuchen, woher die Gerüchte kamen. Die Aktie war nach Aufkommen der Gerüchte um bis zu 17 Prozent gefallen, erholte sich jedoch kurze Zeit danach wieder etwas.

