0 Bewertungen
10.04.2008 
Nach Spekulationsskandal

Société Générale steckt Millionen in Händler-Überwachung

Die von einem Spekulationsverlust in Milliardenhöhe betroffene Großbank Société Générale will bis zu 100 Mill. Euro in die Kontrolle ihres Handelsgeschäftes investieren.

HB PARIS. Die gesamte Struktur der Kontrollmechanismen werde reformiert, sagte Bankchef Daniel Bouton nach einem Bericht der Zeitung "Le Figaro" vom Donnerstag. Seit dem Bekanntwerden des Spekulationsaffäre Ende Januar habe Société Générale bereits neue Kontrollen eingeführt, beispielsweise bei der Order-Stornierung durch Händler. Unterdessen hat ein Untersuchungsrichter am Dienstag einen Assistenten des hauptverdächtigen Händlers Jérôme Kerviel als Zeuge vernommen.

Kerviel hatte der Bank durch Fehlspekulationen einen Verlust von etwa 4,9 Mrd. Euro eingebracht. Er betonte mehrfach, allein gehandelt zu haben, wirft seinen Vorgesetzten aber Mitwisserschaft vor. Nach fünf Wochen in Haft wurde er Mitte März unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

weiterImmobilien + Vorsorge

Zusammenlegung von Depots bringt Vorteile  Artikel in Merkliste

22.11.2008

Wer seine Bankverbindungen bei einem Anbieter bündelt, fährt bei der Einführung der Abgeltungsteuer besser. Gewinne und Verluste lassen sich so einfacher verrechnen – Anleger müssen sich zu viel gezahlte Abgeltungsteuer sonst vom Fiskus zurückholen. Artikel


Anzeige