In den vergangenen Wochen hatte sich die Krise am US-Hypothekenmarkt rapide verschärft. Die Branche dort leidet unter einer steigenden Zahl von Zahlungsausfällen der Schuldner, da die Zinslast stieg und zugleich die Häuserpreise nach einem jahrelangen Boom einbrachen.
Die US-Hypothekenkrise hat inzwischen auch die zweite deutsche Großbank erfasst. Die Sachsen LB räumte Probleme bei einer Investmentgesellschaft ein, die die Kreditwürdigkeit der ganzen Bank gefährdeten.
Andere Landesbanken und Sparkassen stützen die Sachsen LB nun mit Krediten über 17,3 Milliarden Euro. Zuvor hatte sich schon IKB am US-Markt für zweitklassige Hypothekendarlehen verspekuliert; sie wird nun von der staatseigenen Förderbank KfW mit 8,1 Milliarden Euro gestützt.
Engagements im US-Kreditmarkt hatten unter den deutschen Geldhäusern unter anderem auch die WestLB und die Postbank eingeräumt. In Sparkassen-Kreisen hieß es indes, das Engagement der Sparkasse KölnBonn sei damit in keiner Weise vergleichbar. Konkrete Summen wurden indes auch hier nicht genannt.
Bild für Bild: Wie es zur Subprime-Krise kam

