Stellenabbau: Standard Chartered setzt Sparkurs trotz Erholung fort

Stellenabbau
Standard Chartered setzt Sparkurs trotz Erholung fort

Die britische Bank Standard Chartered hält am eigenen Sparkurs fest – trotz schwarzer Zahlen. Die Firmenkunde-Sparte soll personell deutlich verkleinert werden. Wie viele Mitarbeiter gehen müssen, lies die Bank offen.
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Singapur/Hong KongDie britische Großbank Standard Chartered setzt Insidern zufolge auf einen Stellenabbau, um ihre Kosten weiter zu senken. Das vor allem in Asien stark vertretene Institut werde jede zehnte Stelle in der Firmenkunden-Sparte kappen, sagten mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Montag.

Eine genaue Zahl nannten sie nicht. Es war zunächst unklar, wie viele der insgesamt rund 85.000 Bank-Mitarbeiter zu diesem Bereich gehören.

Standard Chartered hatte 2015 erstmals seit einem Vierteljahrhundert wieder einen Jahresverlust hinnehmen müssen. Der Bank setzten die Probleme von Schwellenländern und der Verfall der Rohstoffpreise zu. Das Institut hatte daraufhin bereits einen Sparkurs eingeschlagen und schrieb im abgelaufenen Quartal wieder schwarze Zahlen. Banken-Chef Bill Winters hatte aber erklärt, weder die Einnahmen noch der Gewinn seien bereits auf einem akzeptablen Niveau.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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