Der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Otto Bernhardt, sieht in der Bankenaufsicht an mindesten drei Stellen gesetzlichen Änderungsbedarf.
Risiken aufdecken
Risiken, egal, ob es sich um Kredit-, Marktpreis- oder Liquiditätsrisiken handelt, dürften nicht mehr in Zweckgesellschaften quasi versteckt werden und in Krisen auf die Banken zurückschlagen.
Kapital unterlegen
„Schattenbanken“, wie man die Conduits bezeichnen könnte, sollten weltweit mit Eigenkapital unterlegt werden. Schlupflöcher seien zu beseitigen.
Transparenz erhöhen
Weitergehende Schritte seien auch bei Rating-Agenturen nötig. Nicht nur müssten Interessenkonflikte etwa bei der Bewertung strukturierter Produkte vermieden werden, die Bonitätsprüfer müssten insgesamt ihre Transparenz erhöhen, wenn sie weiterhin anerkannt bleiben wollten. Es könne auf Dauer nicht sein, dass sich der aufsichtsrechtliche Bereich auf Ratings nicht regulierter Rating-Agenturen verlässt.

