Studie: So groß sind die Sorgen der Banken-Lenker

Studie
So groß sind die Sorgen der Banken-Lenker

Das Vertrauen ist verloren gegangen, Politik und Aufseher schauen genauer hin, die Konkurrenz wächst: In den Führungsetagen der Banken wird pessimistisch in die Zukunft geblickt. Eine Studie zeigt das ganze Ausmaß.
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DüsseldorfIn den Führungsetagen der Banken grassiert Pessimismus. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage „Branchenkompass 2012 - Kreditinstitute“ der Unternehmensberatung Steria Mummert. Demnach erwarten 36 Prozent der befragten Bank-Manager, dass sich die Branche bis 2015 schlechter entwickeln wird als die Gesamtwirtschaft. Nur sieben Prozent rechnen mit einem besseren Verlauf. Steria Mummert und Forsa befragten 120 Führungskräfte aus Kreditinstituten. 100 Entscheider aus Deutschland, 20 aus Österreich.

Besonders düster sieht es offenbar bei den Sparkassen aus. Dort rechnen sogar 42 Prozent der Spitzenkräfte mit einer schlechteren Entwicklung der Bankenbranche. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Stimmung in der Finanzszene etwas aufgehellt: 2010 gab noch rund die Hälfte der Bank-Manager eine düstere Prognose ab.

Die Branche steht nach Lehman-Pleite, Euro-Krise und mehreren Handelsskandalen unter großem Druck. Politik und Aufseher verschärfen die Regeln, fordern mehr Eigenkapital und einen besseren Umgang mit Risiken. So sieht eine überwältigende Mehrheit von 97 Prozent der Finanzmanager die größte Herausforderung der Branche in der Bankenregulierung.

Die Vorgaben, wie sie etwa das internationale Regelwerk für Banken (Basel III) vorsehen, fordern von den Geldhäusern tiefgreifende Veränderungen. Die Banken-Lenker müssen etwa ihre interne Organisation umbauen und technische Abläufe verändern. Besonders schwer wiegen die Eingriffe ins Geschäftsmodell. So steht vielerorts etwa das Investment-Banking auf der Kippe.

Obendrein ringen die Geldhäuser damit, dass die Kunden das Vertrauen in die Branche verloren haben. Eine Besserung ist kaum in Sicht. Und das ist den Bankern auch durchaus bewusst. Mehr als zwei Drittel der Entscheider gehen nicht davon aus, dass sich das Vertrauen rasch wiederherstellen lässt. Selbst die Sparkassen-Vertreter beobachten verlorenes Vertrauen. Nur die Genossenschaftsbanken glauben, dass sie in der Gunst der Kunden noch recht gut dastehen.

Angesichts des massiven und andauernden Vertrauensverlusts macht sich in den Führungsetagen die Furcht vor neuen Wettbewerbern, aber auch vor hartem Konkurrenzdruck aus der eigenen Branche breit. 71 Prozent der von Steria Mummert befragten Banker sehen im härteren Wettbewerb eine große Herausforderung.

Neue Konkurrenz kommt etwa von den Finanzablegern der Autohersteller, die mit attraktiven Kredit- und Sparkonditionen auf den Markt drängen. Daneben gewinnen Zahlsysteme im Internet und Mobilfunk an Bedeutung. Zudem buhlen neue in- und ausländische Kreditinstitute um Kundschaft.

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Kaum einer setzt noch auf das Investment-Banking

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  • Wie wird der Anlger in Zeiten von LOCATION-BASED-Services vo n INVESTITIONA-ALTERNATIVEN informiert?

    EINSTEIN: Wenn ich zwei Glasfasserkabel auf beiden Seitn PARALLEL geschaltet bekomme hätte ich Überlichtgeschwindigkeit!

    Es müsste sich ein Phänomen messen lassen nach dem die Information ankommt bevor sie abgesendet wird°! Durch Parallelisierung!

  • Es wird und wurde Zeit, daß die Herren Banker mal vom hohen Roß herunterkommen. Meiner ansicht nach sind sie immer noch nicht dort angekommen, wo sie hingehören und wo sie sich als das fühlen dürfen, was sie schlußendlich sein sollten: Dienstbare Lakaien der Realwirtschaft. Ich bin seit etwa einem Jahr schuldenfrei und entsprechend werden die Banker jetzt auch behandelt - als die schlechtesten meiner Lieferanten.

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