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22.09.2008 
Nachfolge

Trinkaus-Chef Schmitz soll Banken-Präsident werden

An der Spitze des Bundesverbands Deutscher Banken bahnt sich ein Wechsel an. Andreas Schmitz, Vorstandssprecher der Düsseldorfer Privatbank Trinkaus & Burkhardt, die zum HSBC-Konzern gehört, soll Nachfolger von Klaus-Peter Müller werden. Das erfuhr das Handelsblatt aus Berliner Finanzkreisen.

Andreas Schmitz wird neuer Chef des Bundesverbands Deutscher Banken. Foto: PRLupe

Andreas Schmitz wird neuer Chef des Bundesverbands Deutscher Banken. Foto: PR

HB DÜSSELDORF/BERLIN. Sprecher des Bankenverbandes und der Düsseldorfer Bank wollten die Personalentscheidung nicht kommentieren. Die offizielle Entscheidung für Schmitz müsste auf einer Vorstandssitzung des Verbandes im November fallen, sein Amt träte er dann im Frühjahr an.

Der 48jährige Jurist, der auch Vorstand der Bankenvereinigung Nordrhein-Westfalen ist, hatte jüngst mit Kritik an den Landesbanken auf sich aufmerksam gemacht, in der er davor warnte, dass die Institute weiter den Steuerzahlern zu Last fielen. Klaus-Peter Müller, derzeit Aufsichtsratvorsitzender der Commerzbank, scheidet freiwillig als Banken-Präsident aus.

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