Trotz Finanzkrise: Frankfurter Volksbank steigert Gewinn

Trotz Finanzkrise
Frankfurter Volksbank steigert Gewinn

Die Frankfurter Volksbank hat trotz der Finanzkrise den Gewinn im vergangenen Jahr gesteigert. Weder direkt noch indirekt sei die zweitgrößte deutsche Volksbank von den Marktturbulenzen betroffen. Wie Volksbank-Chef Hans-Joachim Tonnellier das begründete.

HB FRANKFURT. Das Geldhaus halte keine strukturierten Wertpapiere und habe daher auch keine Abschreibungsprobleme, sagte Tonnellier am Dienstag in Frankfurt. Genossenschaftsbanken sind wegen ihrer konservativen Anlagestrategie nach Verbandsangaben generell kaum von der Finanzkrise betroffen.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der Frankfurter stieg 2007 um 5,5 Prozent auf 71,5 Mill. Euro, wie das Institut mitteilte. Positiv wirkten sich dabei geringere Verwaltungskosten und ein niedrigerer Wertberichtigungsbedarf aus. Allerdings sank der Zinsüberschuss um sechs Prozent. Grund hierfür ist die flache Zinskurve: Wegen des Anstiegs der kurzfristigen Zinsen wird es für Banken zunehmend schwieriger, sich zu günstigen Konditionen Mittel am Kapitalmarkt zu beschaffen und diese über langfristige Kredite gewinnbringend an Kunden weiterzugeben. Für 2008 gab sich Tonnellier zuversichtlich, das Ergebnis des vergangenen Jahres erneut zu übertreffen.

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