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17.03.2008 

Spekulationen, dass die Bank ihre Strategie ändern wolle und sich ähnlich wie die Dresdner Bank von ihrer Investmentsparte trenne, wiesen Sprecher des Unternehmens am Wochenende zurück. Anleger, die immer wieder kritisieren, dass die sprudelnden Gewinne aus der UBS-Vermögensverwaltung durch Verluste aus dem Investment-Banking vernichtet werden, fordern seit Monaten eine Trennung der beiden Sparten. Rohner hat solche Pläne stets dementiert und erst im vergangenen Monat mit dem Morgan-Stanley-Mann Jerker Johansson demonstrativ die Spitze seines Investment-Bankings neu besetzt. Die UBS soll, so erklärte ein Sprecher, mit Johansson an der Spitze des Investmentbereichs im kundenbezogenen Geschäft die am schnellsten wachsende Investmentbank sein. Die Aufgabe des neuen Mannes sei es auch, möglichst eng mit dem Bereich Vermögensverwaltung zusammenzuarbeiten.


Vertrauensverlust

Hohe Prämie

Die UBS kämpft mit einem massiven Vertrauensverlust. Wer der Bank Geld leiht und sich gegen einen Zahlungsausfall versichern will, muss dafür eine Prämie entrichten, die rund 20-mal höher ist als noch vor neun Monaten. Die Bank bemüht sich deshalb, ihre Kapitalbasis so weit wie möglich zu stärken.

Guter Ruf leidet

Die UBS ist der größte Vermögensverwalter der Welt. Ihre Kunden schätzen es allerdings gar nicht, wenn die Bank wegen Finanzproblemen in den Schlagzeilen steht. Die Ergebnisse des ersten Quartals werden zeigen, ob sie ihr Geld bereits bei der UBS abziehen. Klar ist, dass der Abwärtstrend an den Märkten und der schwache Dollar das Geschäft der UBS drücken.

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