Übernahmen: KAS Bank will über Zukäufe wachsen

Übernahmen
KAS Bank will über Zukäufe wachsen

Die auf Wertpapierdienstleistungen spezialisierte KAS Bank sondiert den Markt nach Übernahmen. "Wir schauen uns europaweit nach Zukäufen um", sagte KAS-Bank-Chef Albert Röell dem Handelsblatt. Interessant seien Fälle, in denen sich Banken von Randaktivitäten wie Wertpapieraufbewahrung (Custody) trennen wollten. Auch größere Zukäufe seien denkbar.

hgn FRANKFURT. Es wäre die erste Akquisition in der jüngeren Geschichte des niederländischen Instituts, dessen Wurzeln auf das Jahr 1806 zurückgehen.

Die an der Euronext notierte KAS Bank ist in 15 europäischen Märkten in Spezialsegmenten wie Custody oder Wertpapierabrechnung (Clearing) tätig.

Die Krise an den Finanzmärkten hat auch den Kurs der KAS-Aktie nicht verschont: Seit Mitte 2007 hat das Papier gut ein Viertel an Wert verloren und notiert nun bei knapp 22 Euro. Röell sieht dennoch die positiven Seiten der Krise. So sorgen die Schwankungen an den Märkten für einen Anstieg der Umsätze und damit tendenziell für höhere Erträge.

Im deutschen Markt, der bislang weniger als fünf Prozent der Erträge ausmacht, will das Spezialinstitut zulegen und startet hierfür ein eigenes Büro in Frankfurt.

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