Verkauf der Korea Exchange Bank: Commerzbank erwartet Geldsegen aus Südkorea

Verkauf der Korea Exchange Bank
Commerzbank erwartet Geldsegen aus Südkorea

Das fünftgrößte koreanische Kreditinstitut Korea Exchange Bank (KEB) soll den Besitzer wechseln. Einer der Alteigentümer ist die Commerzbank.

HB SEOUL/FRANKFURT. Mit dem Mandat sei die Citigroup beauftragt worden, teilte der KEB-Mehrheitseigentümer Lone Star mit. Der US-Finanzinvestor hält 50,5 Prozent und der koreanische Staat über Töchter 22 Prozent an der KEB. Die Commerzbank ist mit 14,6 Prozent beteiligt. Der Rest ist Streubesitz.

Die Commerzbank könnte bei einem Verkauf der KEB mit einem Milliardenerlös und einem satten Buchgewinn rechnen. Zum Kurs vom Freitag hat die Bank eine Marktkapitalisierung von 9,8 Billionen Won (8,4 Mrd. Euro) erreicht. Der Commerzbank-Anteil wäre damit 1,22 Mrd. Euro wert. Eine Banksprecherin wollte diese Spekulation nicht kommentieren. Die Commerzbank habe wiederholt gesagt, dass die KEB keine strategische Beteiligung sei., ließ sie lediglich wissen.

Die Commerzbank ist bereits seit 1967 an der KEB beteiligt. 1999 stockte sie ihren Anteil auf, 2003 reduzierte sie ihn wieder auf 14,6 Prozent. Im August 2003 übernahm Lone Star die Mehrheit an KEB. Nach einem Bericht der „Börsen-Zeitung“ (Freitagsausgabe) hatten sich die Frankfurter damals dazu verpflichtet, in Absprache mit Lone Star zu verkaufen.

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