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07.05.2008 
Offenbar Unzufriedenheit bei potenziellen Bietern

Verkauf der Mittelstandsbank IKB stockt

Der Verkaufsprozess der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB zögert sich hinaus. Anders als bisher von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) angekündigt ist der Prozess mit dem 12. Mai noch nicht abgeschlossen.

IKB-Zentrale in Düsseldorf. Wie es mit der Bank weiter geht, bleibt ungewiss. Foto: apLupe

IKB-Zentrale in Düsseldorf. Wie es mit der Bank weiter geht, bleibt ungewiss. Foto: ap

ax/bas/pk/rob/saf FRANKFURT. Nach Informationen des Handelsblatts aus Finanzkreisen sollen nur "erhärtete" Angebote abgegeben werden. Auf deren Basis soll die Bieterzahl begrenzt und weiter verhandelt werden. Dann erst sollen die letzten Angebote folgen.

Die KfW, die derzeit gut 45 Prozent an der IKB hält, wollte sich dazu nicht äußern. Ein Sprecher sagte lediglich: "Der Kaufprozess läuft planmäßig weiter." Finanzminister Peer Steinbrück hatte Anfang April davon gesprochen, die Angebotsfrist für die IKB ende am 12. Mai.

Die zusätzliche Phase im Verkaufsprozess könnte der KfW Zeit einräumen, den derzeit neun Interessenten mehr Informationen über die Mittelstandsbank zur Verfügung zu stellen. Denn derzeit sind zumindest einige potenzielle Bieter unzufrieden mit dem Verkaufsprozess. "Das, was man da einen Datenraum nennt, ist eher spärlich", heißt es in Bieterkreisen. "Da sind wir nicht zufrieden mit dem Prozess."

Unter anderem hat die IKB lediglich ihre Geschäftszahlen bis Ende September vergangenen Jahres veröffentlicht. Der Grund für die Verspätung ist die nachträgliche Berichtigung ihres Jahresabschlusses 2006/07. Die IKB hatte sich mit Verbriefungsgeschäften verhoben und war in Folge mit rund 8,5 Mrd. Euro von Regierung, KfW und Bankenverbänden vor dem Zusammenbruch gerettet worden.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Zweifel an den Preisvorstellungen der Regierung

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