Verkauf möglich: SEB setzt deutsche Tochter unter Druck

Verkauf möglich
SEB setzt deutsche Tochter unter Druck

Der schwedische Finanzkonzern SEB ist mit seiner deutschen Tochter unzufrieden. Sie erwirtschaftet nicht genug. Langsam verlieren die Stockholmer Konzernlenker die Geduld.

HB FRANKFURT. „In zwei Jahren werden wir Bilanz ziehen und dann entscheiden, wie es weiter geht“, sagte die seit Anfang November amtierende Konzernchefin Annika Falkengren der „Financial Times Deutschland“ (Dienstagausgabe). Ein Verkauf sei nicht ausgeschlossen. Zukäufe im Privatkundengeschäft strebt Falkengren hierzulande nicht an. Ein Angebot für die zum Verkauf stehende Berliner Bank werde es daher nicht geben.

Die Deutschland-Tochter der SEB ist aus der Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) entstanden, die früher den Gewerkschaften gehörte. Die Renditeerwartungen konnte der Zukauf bislang aber nicht erfüllen.

In den ersten neun Monaten 2005 lag die Eigenkapitalrendite im Konzern bei 16,5 Prozent nach Steuern, während es die deutsche SEB nur auf 7,3 Prozent brachte. Das ist allerdings schon mehr als im Vorjahreszeitraum mit 6,2 Prozent. Die Stockholmer Mutter hatte 10 Prozent als Richtwert vorgegeben. Vor allem das Privatkundengeschäft hatte zuletzt enttäuscht.

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