Versicherer optimistisch: Millionen neue Verträge beim "Pflege-Bahr"

Versicherer optimistisch
Millionen neue Verträge beim "Pflege-Bahr"

Geht es nach den privaten Krankenversicherern dürfte die nach dem Bundesgesundheitsminister benannte Vorsorge "Pflege-Bahr" für viele Deutsche interessant sein. Sie rechnen im nächsten Jahr mit 1,5 Millionen Abschlüssen.
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DüsseldorfDie privaten Krankenversicherer erwarten, dass nächstes Jahr 1,5 Millionen Menschen eine staatlich geförderte Zusatzversicherung für die Pflege abschließen. Der Direktor des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV), Volker Leienbach, sagte "Wirtschaftswoche Online" am Donnerstag: "Das ist ambitioniert, aber nicht unrealistisch."
Die nach dem Bundesgesundheitsminister benannte Vorsorge, der "Pflege-Bahr", wird ab 2013 mit fünf Euro im Monat gefördert, sofern der Versicherte mindestens zehn Euro einzahlt. Eine Gesundheitsprüfung oder Risikozuschläge - wie sonst üblich - entfallen.

Die gesetzliche Pflegekasse ersetzt nur einen Teil der Kosten, wenn jemand hilfebedürftig wird. "Das ist etwas für alle, die gesundheitlich bereits eingeschränkt sind", urteilt Versicherungsexperte Peter Grieble von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. "Gesunde werden den Tarif eher meiden." Sie bekämen mit anderen Produkten bessere Leistungen.

 


Kommentare zu " Versicherer optimistisch: Millionen neue Verträge beim "Pflege-Bahr""

Alle Kommentare
  • gesetzliche Rente und Riesterei, krankenversicherung und zusatzversicherung, Pflegeversicherung und nun private dazu? hab ich was vergessen? was denn noch alles? das ist dann immer der große Wurf, oder was?

  • -Fortsetzung-

    Solange unsere Republik von Lehrern, Beamten, nicht nur Ärzten mit 2 abgebrochenen Facharztausbildungen, und Anverwandten, regiert wird, echte Wirtschaftsweisen aber n u r beratend tätig werden dürfen, solange Beschlüsse wie die gerade eben nochmals gekippte Kürzung der Bewertungsreserven um 21:38 Uhr im Parlament von gerade mal noch 32 anwesenden »Volksvertretern« beschlossen wird, solange wird sich wohl kaum etwas ändern.

    Der Hang zur Fehleinschätzungen wird auch dadurch ersichtlich, dass manmeint, fristgebundene EU-Vorgabe z.B. hinsichtlich UNISEX, die nicht zur Diskussion stehen, mit einer Abstimmung über Bewertungsreserven verknüpfen zu können, um so medienwirksam den Verbraucher nochmals mehr zu verunsichern.

    Alles auf Kosten und zu Lasten des deutschen Steuerzahlers und Verbrauchers.
    _____________________________
    Ihr Versicherungsmaklerbureau

  • -Fortsetzung-

    Die EU weite Bankenkrise wäre ohne Mutti und Wolle wohl nicht zu bewältigen gewesen, dafür denkt der kleine Peer leider noch viel zu eigen, eng und selbstverliebt.

    Ein Großteil der Anderen verursacht nur, nicht zu bewältigende, Pensionsverpflichtungen für die kommenden hunderte von Jahren und ist auch sonst zu wenig nütze.

    Warum kann man nicht mit Kretschmann, Schäuble, Mutti und noch ein paar anderen Fähigen eine Art farblichen Vorstand bilden und schickt den Rest kostensparend nach Hause.

    Aber um überhaupt dahin zu kommen müsste der Wähler Verstand genug besitzen, die Situation real einzuschätzen und nicht jedem Schlachtruf neu in die jeweils andere Richtung hinterherrennen.

    Wir haben einen Pflegenotstand, den bekommen wir aber sicherlich nicht mit €uro 15 monatlich bewältigt.

    Und wer heute noch nicht begriffen hat, dass nach Politikern benannte Zusatz-(Versicherungs-)Produkte oftmals reine Geschenke von Politikern an die Versicherungswirtschaft und ihre dolosen Finanz-/Strukturvertriebe sind und nach den Nicht-mehr-Wieder-Wahl gerne auch im Hannoveraner Klüngel der »Spiel-Nicht-mit-den-Schmuddelkindern« enden, hat ja die Entwicklung oft genug gezeigt.

    Wer weiß denn heute bereits von wem Daniel nach der Abwahl aufgefangen wird!?

    Geschenke an Finanz-/Strukturvertriebe, die kein Bürger braucht.

    -Fortsetzung folgt-

  • Einen schönen guten Morgen in die Runde ...

    Ich spendiere dann vorsorglich mal eine Runde Schnuffeltücher für die bereits Kommentierenden.

    Wer sich über »d e n Staat« und die teils desaströse Finanzlage aufregt, sollte zuvor einmal in sich gehen und fragen, wer denn letztlich die eine oder andere Gurkentruppe gewählt hat.

    Irgendeiner muss schließlich Gerhard & Co. gewählt haben.

    Klar dass es hinterher keiner mehr gewesen sein mag.

    Das ist wie mit Kindern und jungen Hunden, da steht der Verstand, dann aber auch klar erkenntlich, irgendwo zwischen 0 und 14, bei Hunden und dem einen oder anderen bleibt er dann stehen, beim Rest entwickelt er sich mehr oder weniger weiter.

    Um Ihr Umlageverfahren, verehrter @RDA, weiter finanzierbar zu halten, müssten Jahr um Jahr mehrere hunderttausend Menschen dieser Welt nach Deutschland einwandern, einen sozialversicherungspflichtigen Job bekommen u n d dauerhaft ausüben.

    Der Zeitpunkt, wo man hätte die Sozialsysteme noch sinnvoll reformieren können liegt schlappe 20-35 Jahre zurück.

    Anfang der 70er war man in den Niederlanden so mutig und hat alle Systeme reformiert und ist heute prima aufgestellt.

    Im Pflegebereich arbeiten entlang der deutsch-niederländischen Grenze viele deutsche Pflegerinnen und Pfleger in NL zu -guten Arbeitsbedingungen, -menschlichen Pflegemaßnahmen und für -gutes Geld.

    Die Sozies konnten noch nie rechnen oder Situationen real einschätzen.

    Das sieht man im Rückblick an sämtlichen Wirtschaftszahlen und Solidaritätsbekundungen wie »Putin ist ein großer Demokrat« oder am Porschefimmel eines ehemaligen Gewerkschaftsfunktionärs.

    -Fortsetzung folgt-

  • Zahlen Zahlen Zahlen
    Der Staat verlangt immer mehr, und tritt uns dann noch mit Füßen
    Davon abgesehen, bei JEDER sogenannten Zusatzversicherrung zahlt der Versicherrungsnehmer NUR drauf.
    In der Politik, Gesundheitswesen u.a. wird nur noch von irgendwelchen Lobbyisten geschmiert...es herscht nur noch Lug, Betrug, abkassieren
    Das Land zerfällt, die Menschen werden immer ärmer und immer mehr drangsaliert
    Schönes neues Deutschland

  • Was ist denn das für eine Bananenrepublik? Die Versicherer und Bausparkassen können angesichts negativer Realverzinsung die Garantiezinsen nicht mehr erwirtschaften. Oder ist es Zufall, dass die Lebensversicherer gerade die Überschussbeteiligungen herunterfahren?
    Unser Staat soll zusätzliche Leistungen gefälligst im Umlageverfahren finanzieren - gern auch über einen höheren Soli-Zuschlag zur Einkommen- und Körperschaftsteuer.

    Wenn denn das Kapitaldeckungsverfahren wirklich so toll ist, warum finanziert sich unser Staat dann nicht längst daraus, sondern aus dem "Umlageverfahren"?

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