Allianz steigt für 110 Millionen Euro beim FC Bayern ein

Mega-Deal
Allianz steigt für 110 Millionen Euro beim FC Bayern ein

Es ist der größte Deal der Bundesliga-Geschichte: Der Versicherungskonzern Allianz wird dritter Anteilseigner des Rekordmeisters FC Bayern München. Die Partnerschaft spült dem Verein 110 Millionen Euro in die Kassen.
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MünchenMit dem größten Millionen-Deal der Bundesliga-Geschichte hat der FC Bayern München neben der sportlichen Dominanz auch seine wirtschaftliche Ausnahmestellung weiter zementiert. Der Versicherungskonzern Allianz steigt als dritter Anteilseigner beim Champions-League-Sieger ein. Die Partnerschaft spült den Münchnern 110 Millionen Euro in die Kassen. Das gaben am Dienstag der FC Bayern und die Allianz bekannt. Mit dem Geld tilgt der FC Bayern die restlichen Schulden, die er für den Bau des 2005 eröffneten und 340 Millionen Euro teuren Stadions aufgenommen hatte. Eigentlich sollten die Kredite erst 2018 zurückgezahlt werden.

„Für den FC Bayern ist dies heute ein großer Tag“, sagte Bayern-Präsident und Aufsichtsratschef Uli Hoeneß einen Tag vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale beim Hamburger SV, wo der nächste Schritt auf der Münchner Titeljagd erfolgen soll.

„Wir haben diese Entscheidung einstimmig im Präsidium und Verwaltungsbeirat des Vereins getroffen. Mit den drei bayerischen Unternehmen Allianz, Adidas und Audi ist der FC Bayern ein Triple-A mit seinen Partnern. Es ist ein Traum - wir sind sehr stolz darauf, zeigt dies doch die Stärke dieses Vereins.“

Gleichzeitig wurden auch die Namensrechte am Stadion für weitere zehn Jahre an die Allianz vergeben; der Vertrag läuft nun bis 2041. Zudem werde „die Präsenz der Allianz in der Arena und im Markenauftritt des FC Bayern München verstärkt“, hieß es in der Mitteilung. Für Fans des Klubs will die Allianz spezielle Versicherungsprodukte anbieten.

Der Einstieg des Versicherungskonzerns hatte sich in den letzten Wochen bereits angedeutet. So hatte Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge auf dem Sportsponsoring-Kongress Spobis in der vergangenen Woche in Düsseldorf die Beteiligung eines weiteren Investors in Aussicht gestellt. Die Allianz ist der dritte Anteilseigner nach dem Sportartikelhersteller Adidas (seit 2001) und dem Automobilhersteller Audi (seit 2009).

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Unternehmen FC Bayern hat Milliardenwert

Kommentare zu "Allianz steigt für 110 Millionen Euro beim FC Bayern ein"

Alle Kommentare
  • Der Grund ist doch offensichtlich:

    --Freitickets für die Allianz FKs
    --Einkauf der Besten FBs für immer
    --Dauererfolg in der CL mit garantierten Mega-Einnahmen

    Der DFB muss eigentlich wegen verzerrtem Wettbewerb einschreiten. Aber wahrscheinlich - wie beim ADAC-Syndrom - alle wurden geschmiert.....

  • Mann, Mann, was Kommentare hier. Manche zeugen echt von profunder Naivität.
    Klar ist es für die Allianz ein Investment. Genau wie Supermarktimmobilien, Raststätten und andere Firmenbeteiligungen. Das wirft ordentlich Rendite ab, damit sind die Kundengelder gut angelegt!

    Was mich allerdings mal interessieren würd, ob die Allianz ihre strengen Complianceregeln auch beim FCB durchsetzt. Oder darf da weiter ein Aufsichtsratvors. die Millionengeldströme kontrollieren, der ein über Jahre geplant betrügerische Finanzgebahren an den Tag gelegt hat. Bei einer Allianz Tochter haben sie den Ulli ja schon, zu Recht, abgesägt. Wir werden sehen.

  • und so gehts auch,

    einfach die Allianz Aktie kaufen. 4,5% Dividende.

  • Besser mit 110Mio. bei einem gut laufenden Sport- und Entertainment-Unternehmen einsteigen als weitere Bundes-, EU- und USA-Anleihen zeichnen (was die Allianz trotzdem täglich in Mrd.-Größenordnung macht!).

  • Ist da ein Zockerkonto für den Ulli inbegriffen?

    Was bekommt die Allianz da für die 110 Millionen Investment unterm Strich zurück? Außer dass das Logo im Fernsehen prangert, den einige Zuschauer sehen ( diese Art der Werbung wird ohnehin überbewertet ) ?

  • uuuuuund weg mit den kundengeldern. Als ausgleich kann man dann ja die zinsen auf LV senken und die beiträge bei kfz versicherungen erhöhen.
    Und Michel jubelt...

  • Allianz steigt für 110 Millionen Euro beim FC Bayern ein.
    Was haben die Allianz versicherten davon?
    Ist dies ein Geschenk der Allianz Oberen an sich selbst?
    Ich sehe für mich als Kunde kein Vorteil, außer die Allianz Versicherten erhalten für Bayern Spiele Freikarten?
    Für die Versicherten ist immer weniger da, aber für den FC Bayern München ist Geld vorhanden.
    Was für eine Welt!!!

  • Entspannt euch mal. Die Allianz bekommt für die Beteiligung eine jährliche Ausschüttung, abhängig vom Geschäftsergebnis der FC Bayern München AG. Unterm Strich ists nichts anderes wie ein Investment. Bevor sie mit Null-Rendite aus deutschen Staatsanleihen das Geld der Anleger verbrennt, kann die Allianz über Beteiligungen auch das Geld anlegen.

    Zur Info: Der Allianz gehören unter anderem auch die meisten Immobilien, in denen Aldi eingemietet ist. Geht ihr deswegen auch nicht mehr zum Aldi einkaufen??

  • schön - wenn es so viele Freunde gibt. Eine Machtdemonstration für den Richter der demnächst entscheiden muss. Der Ärmste.

  • Die sollten lieber das Geld an Ihre Versicherungsnehmer zahlen

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