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25.09.2008 
US-Sparkasse

Washington Mutual wendet sich an Finanzinvestoren

Nach dem eher geringen Interesse von Banken an einer Übernahme von Washington Mutual (WaMu) wendet sich die angeschlagene US-Großsparkasse einem Bericht zufolge nun Finanzinvestoren zu.

HB NEW YORK. Unter anderem die Beteiligungsgesellschaften Blackstone und Carlyle zögen ein Geschäft in Erwägung, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Blackstone und Carlyle könnten sich für eine Transaktion mit dem texanischen Milliardär und Bank-Investor Gerald J. Ford zusammenschließen. Es sei aber unklar, ob die Bemühungen von WaMu Erfolg haben würden.

Die größte US-Sparkasse versuche deshalb auch weiter, einen Verkauf an eine andere Bank einzufädeln, berichtete das "Wall Street Journal". Doch die spanische Großbank Santander habe inzwischen abgewinkt, und die Toronto-Dominion Bank aus Kanada nur vages Interesse signalisiert. Citigroup, JP Morgan und Wells Fargo, zögerten nach eingehender Prüfung, die Kredite der Sparkasse mit Sitz in Seattle zu übernehmen. Wie vielen US-Banken sind auch WaMu Verluste aus dem Hypothekengeschäft zum Verhängnis geworden. Santander und Citigroup lehnten eine Stellungnahme zum Bericht des "Journal" ab, während die übrigen Unternehmen und Investoren zunächst nicht zu erreichen waren.

Standard & Poor stufte unterdessen das Kreditrating für Washington Mutual drastisch herab. Zur Begründung für die Einstufung in die Junk-Kategorie CCC hieß es, ein Gesamtverkauf des Instituts werde immer unwahrscheinlicher. Bei einer Veräußerung einzelner Unternehmensteile steige jedoch das Ausfallrisiko für Kreditgeber der Holding.

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