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01.10.2008 
Angeschlagene Landesbank

WestLB und Deka einigen sich auf Zeitplan für Fusionsverhandlungen

Die schwer angeschlagene WestLB ist ihrer Rettung ein Stück näher: Die Frankfurter Deka-Bank einigte sich mit dem Düsseldorfer Institut auf einen Zeitplan für eine Fusionsverhandlungen.

HB DÜSSELDORF. Die schwer angeschlagene WestLB ist ihrer Rettung einen Schritt näher gekommen. Die Düsseldorfer Landesbank einigte sich mit der Frankfurter Deka-Bank auf einen Zeitplan für ihre Fusionsverhandlungen, wie die "Financial Times Deutschland" berichtete. Die Vorstandsgremien beider Institute wollten die Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung bis Dezember anpeilen, hieß es.

Die EU-Kommission eröffnete unterdessen am Mittwoch wegen der Milliarden-Hilfe für die WestLB ein Beihilfeverfahren gegen Deutschland. Die Bank erklärte dazu, sie werde den konstruktiven Dialog mit der Kommission über das Anfang August vorgelegte Umstrukturierungskonzept fortsetzen. Man sei zuversichtlich, dass man - auch vor dem Hintergrund der Situation auf den Finanzmärkten - zu einer "umfassenden und zukunftsfesten Lösung" für die WestLB kommen werde.

Zu den Einzelheiten des Berichts über die Verhandlungen mit der Deka wollte sich ein WestLB-Sprecher auf AP-Anfrage nicht äußern. In einem Brief an die Mitarbeiter hatte die Düsseldorfer Bank kürzlich geschrieben, bei der Suche nach einer Lösung spiele die Variante unter Einbindung der Deka-Bank eine hervorgehobene Rolle.

Bis Dezember sollen dem Zeitungsbericht zufolge nach einem festgelegten Zeitplan verschiedene Punkte abgearbeitet werden. Die genaue Prüfung der Bücher beider Banken, die so genannte Due Diligence, solle erst vorgenommen werden, wenn die Absichtserklärung unterzeichnet ist. Doch starte in den kommenden Tagen bereits eine Pre-Due-Diligence - also eine erste, noch nicht in die Tiefe gehende Buchprüfung. Der WestLB-Aufsichtsrat habe die Pläne in der vergangenen Woche abgesegnet.

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