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28.11.2007 

"Es wird einen riesigen Überhang an Assets geben, die zum Verkauf stehen", prophezeit vor diesem Hintergrund S&P-Spezialistin Michelle Brennan. Sie weist noch auf ein weiteres Problem hin: Selbst wenn ein Investor derzeit Anlagen aus Zweckgesellschaften zu kaufen bereit sei, stoße er angesichts der permanenten Negativschlagzeilen bei seinen Kapitalgebern auf Widerstand.

Spätestens Anfang kommenden Jahres könnte es für viele der Zweckgesellschaften eng werden. Dann laufen erneut Refinanzierungsgeschäfte in Milliardenhöhe aus. Kaum ein Experte glaubt, dass angesichts der Risiken in den Zweckgesellschaften dort jemand erneut als Geldgeber auftreten will.

"Schon Anfang 2008 dürften sich die Probleme vieler SIVs verschärfen", folgert deshalb Stefan Bund, Managing Director bei der Rating-Agentur Fitch. "Ich gehe davon aus, dass sich der Markt nicht schnell genug erholen wird, um den SIVs ein Fortbestehen in ihrer jetzigen Form zu ermöglichen." Die Wertverluste der Investments in den Vehikeln werden sich Bund zufolge nicht dauerhaft unter den Tisch kehren lassen: "Diese Verluste wird man früher oder später realisieren - bei den Gläubigern der SIVs und bei den Banken, die sich bei SIVs engagiert haben."

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