Die Kreditkrise hat in den USA zu zwei weiteren Bankenpleiten geführt. Die US-Behörden schlossen am Freitag nach eigenen Angaben die First National Bank of Nevada und die First Heritage Bank NA of California.
Ein Verkaufsschild vor einem Haus in Queens (Archivfoto). Nach dem spektakulären Zusammenbruch der amerikanischen Bausparbank IndyMac haben die US-Behörden am Freitag zwei weitere Banken geschlossen. FOTO: dpa
HB WASHINGTON. Anschließend seien die beiden Geldhäuser an die Mutual of Omaha Bank verkauft worden, teilte der staatliche Einlagensicherungsfons FDIC mit. Damit sind bereits sieben US-Banken in diesem Jahr pleite gegangen. Bei der First National belief sich die Bilanzsumme auf 3,4 Milliarden Dollar und bei der First Heritage auf 254 Millionen Dollar. Die FDIC verkaufte die Konten der beiden Kreditinstitute an die Mutual of Omaha Bank und wird nach eigener Schätzung mit etwa 862 Millionen Dollar einspringen müssen, um Kundeneinlagen zu sichern.
Erst Mitte Juli wurde der größte unabhängige börsennotierte Baufinanzierer IndyMac vom Staat übernommen, nachdem das Kreditinstitut in massive Kapitalnöte geraten war. Indymac war die drittgrößte Bankenpleite in der US-Geschichte überhaupt. Auch andere Banken haben mit der Hypothekenkrise zu kämpfen. Die US-Regierung und Notenbank Fed hatten jüngst für die beiden landesgrößten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae
und Freddie Mac
ein Nothilfe-Paket geschnürt. Die Investmentbank Bear Stearns
stimmte im Frühjahr unter dem Druck der US-Notenbank ihrem Notverkauf zu. Eine der größten Hypothekenfirmen des Landes, Countrywide Financial, rettete sich in die Arme des Finanzkonzerns Bank of America
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