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Axel Weber: UBS-Präsident verspricht „ordentliche“ Dividende

UBS-Aktionäre dürfen sich auf eine Dividende freuen. Axel Weber, der Präsident der Schweizer Bank, sagte, man sei viel früher in der Lage, nachhaltig Gewinne an die Anteilseigner auszuschütten.

UBS-Präsident Weber: "Auf gutem Weg" Quelle: AFP
UBS-Präsident Weber: "Auf gutem Weg" Quelle: AFP

FrankfurtDer Präsident der im Umbau befindlichen Schweizer Großbank UBS, Axel Weber, stellt den Aktionären wieder eine ordentliche Dividende in Aussicht. Hierzu trage maßgeblich die Verkleinerung des Investmentbankings bei. Dadurch erfülle die Bank die neuen Kapitalregeln früher als andere und könne "viel früher wieder nachhaltig Dividenden ausschütten", sagte Weber, Vorsitzender des UBS-Verwaltungsrats, dem "Spiegel". Die neuen Regeln für Handelsgeschäfte, für das Eigenkapital und die Liquidität würden das Investmentbanking fundamental verändern.

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  • Platz 9

    Barclays (Großbritannien) - Marktkapitalisierung (2011): 36,1 Milliarden Euro

  • Platz 9

    Deutsche Bank (Deutschland) - Marktkapitalisierung (2011): 36,1 Milliarden Euro

  • Platz 8

    Royal Bank of Scotland (Großbritannien) - Marktkapitalisierung (2011): 36,6 Milliarden Euro

  • Platz 7

    UBS (Schweiz) - Marktkapitalisierung (2011): 41,3 Milliarden Euro

  • Platz 6

    BNP Paribas (Frankreich) - Marktkapitalisierung (2011): 45,4 Milliarden Euro

  • Platz 5

    Standard Chartered (Großbritannien) - Marktkapitalisierung (2011): 45,5 Milliarden Euro

  • Platz 4

    Allied Irish Banks (Irland) - Marktkapitalisierung (2011): 48,8 Milliarden Euro

  • Platz 3

    Banco Santander (Spanien) - Marktkapitalisierung (2011): 54,3 Milliarden Euro

  • Platz 2

    Sberbank (Russland) - Marktkapitalisierung (2011): 55,9 Milliarden Euro

  • Platz 1

    HSBC Holdings (Großbritannien) - Marktkapitalisierung (2011): 120,8 Milliarden Euro

"Insbesondere für komplexe Handelsgeschäfte sind die Kapitalanforderungen künftig so hoch, dass sie nicht mehr profitabel betrieben werden können", sagte Weber. Wer diesen Bereich nicht schrumpfe wie die UBS, werde einen "langen und steinigen Weg gehen müssen", um die Kapitalanforderungen zu erfüllen, ist sich der frühere Bundesbank-Präsident sicher. "Da liegen andere Institute - auch deutsche - bezüglich der Kapitalstärke etwa da, wo die norddeutsche Tiefebene im Vergleich zu den Schweizer Alpen liegt."
In einem beispiellosen Konzernumbau will die UBS große Teile ihrer milliardenschweren Investmentsparte schließen und bis 2015 rund 10.000 Stellen streichen. UBS-Chef Sergio Ermotti hatte Ende Oktober angekündigt, in Zukunft auf die stabilere Vermögensverwaltung, die erheblich weniger Eigenkapital bindet, zu setzen. Das Investmentbanking will er künftig auf Aktien, Devisen und Edelmetalle sowie Beratung ausrichten. Das Zinsgeschäft soll in eine separate Einheit ausgelagert und schrittweise abgewickelt werden.

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Mit Blick auf das gescheiterte Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz sagte Weber, er hoffe darauf, dass über den Vermittlungsausschuss doch noch eine Einigung zustande komme. "Kippt es dennoch, werden wir sicher auch noch intensiver auf unsere Kunden einwirken", sich steuerehrlich zu machen. "Die UBS will keine Weißgeld-Strategie, sie braucht eine Weißgeld-Realität", sagte der Verwaltungsratspräsident.


  • 02.12.2012, 19:04 Uhrjustine

    Weissgeldstrategie?
    Aber wenn unsere Kunden das nicht wollen, dann ist es uns auch recht.

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