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Banken: Credit Suisse kooperiert mit US-Steuerbehörde

Der Druck der US-Behörden auf Schweizer Banken nimmt zu. Nach einer Anfrage der Steueraufseher will nun die Schweizer Credit Suisse AG Kundendaten weiterleiten. Gegen rund elf Institute aus der Schweiz laufen Verfahren.

So sicher wie einst sind Kundendaten heute nicht mehr bei der Credit Suisse. Quelle: Reuters
So sicher wie einst sind Kundendaten heute nicht mehr bei der Credit Suisse. Quelle: Reuters

ZürichDie US-Steuerbehörde IRS will auf dem Amtsweg an Kundendaten von mutmaßlichen Steuerbetrügern mit Konten bei der Schweizer Großbank Credit Suisse gelangen. Die IRS habe kürzlich ein entsprechendes Gesuch bei der Schweizer Steuerverwaltung eingereicht, teilte Credit Suisse am Dienstag mit. „Im Rahmen dieses Verfahrens hat die Eidgenössische Steuerverwaltung die Credit Suisse AG angewiesen, ihr Daten zu übermitteln“, erklärte die Bank. Ein CS-Sprecher ergänzte, dass die Bank der Aufforderung nachkommen werde. Weder die CS noch die Schweizer Behörden wollten sagen, um wie viele Fälle es sich handle.

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Ein Sprecher des Schweizer Staatssekretariats für Internationale Finanzfragen (SIF) bestätigte den Antrag aus den USA und erklärte, dass es sich um Fälle von mutmaßlichem Steuerbetrug handle.

US-Behörden verdächtigen Schweizer Banken, reichen Amerikanern bei Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Zahlreiche Schweizer Banker und ihre Kunden wurden bereits angeklagt. Gegen rund elf Institute läuft inzwischen eine strafrechtliche Untersuchung. Dazu gehören neben Credit Suisse auch HSBC , der Vermögensverwalter Julius Bär , die Privatbank Wegelin sowie die Basler Kantonalbank .

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