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Banken: Flowers: HRE benötigt bis zu zehn Milliarden

Hypo-Real-Estate-Großaktionär J.C. Flowers hat erstmals konkrete Angaben zum Kapitalbedarf der angeschlagenen Immobilienbank gemacht. Demnach bracht die HRE bis zu zehn Milliarden Euro Kapital. Am Montag wird es zum ersten Showdown mit der Politik kommen.

Die Risiken der HRE vorherzusagen, ist wie der Blick in eine Kristallkugel. Quelle: dpa
Die Risiken der HRE vorherzusagen, ist wie der Blick in eine Kristallkugel. Quelle: dpa

HB FRANKFURT. "Laut Markteinschätzung beziffert sich der Bedarf der HRE an neuem Kernkapital auf sechs bis zehn Milliarden Euro", heißt es in einer am Freitag im Internet veröffentlichten Stellungnahme des Investors für den Bundestag-Finanzausschuss.

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Vor diesem wird sich Flowers am Montag im Rahmen einer Anhörung zum geplanten Enteignungsgesetz äußern. Es ist üblich, dass die geladenen Experten vorher eine solche Stellungnahme beim Bundestag einreichen. Derzeit kontrolliert Flowers zusammen mit einer verbündeten Beteiligungsgesellschaft 24 Prozent an der HRE.

Flowers schildert in dem zehnseitigen Schreiben detailliert seinen Vorschlag zum Einstieg des Staates bei der HRE. Der Bund solle eine Kapitalerhöhung der HRE von 633 Millionen neuen Aktien zu einem Kurs von drei Euro je Aktie komplett zeichnen. Die Altaktionäre - also vor allem Flowers - sollten sich daran nicht beteiligen, damit würde ihr Anteil automatisch schrumpfen.

Der HRE würden so 1,9 Milliarden Euro neues Eigenkapital zufließen, der Bund würde eine Beteiligung von 75 Prozent plus einer Aktie erhalten. Da sich der gesamte Kapitalbedarf aber auf bis zu zehn Milliarden Euro belaufe, "bedarf es aber noch zusätzlicher Kapitalmittel, beispielsweise Stiller Einlagen in Höhe von 4,1 bis 8,1 Milliarden Euro, die dem Kernkapital zufließen", erläutert der US-Investor. Der Bund beharrt auf einer Beteiligung von 90 Prozent an der angeschlagenen Bank.

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